"Ich wollte das Gefühl wieder spüren und endlich wieder spielen. Ich bin wieder da, jetzt geht's los", schmunzelt der 30-Jährige selbst ein wenig über sein Comeback, zu dem sich nur 100 Schaulustige in die Südstadt verirrten. Eine Kulisse, wie man sie auch bei manchen Trainings des SK Rapid vorfindet...
Praxis konnte Payer bei seinem Ausflug in die Drittklassigkeit zwar sammeln, mit dem Selbstvertrauen sieht's freilich anders aus, schließlich verliert man nicht jeden Tag gegen die Amateure der Admira. Bei dem Fallrückzieher, der zum entscheidenden Treffer führte, war Payer machtlos, sonst wurde er kaum geprüft.
Nummer zwei hinter Hedl
Der gebürtige Oberösterreicher sah seinen Ostliga-Ausflug als eine Art Belohnung für eine verpatze Saison. "Der Herbst war zwar super, das Frühjahr aber zum Vergessen." Nach der Winterpause verbannte Coach Peter Pacult Payer auf die Bank, vor dem Wiener Derby im März wurde er sogar zur Nummer zwei hinter Raimund Hedl degradiert und danach kam auch noch die mysteriöse Handverletzung dazu.
Payer will auch im Training wieder voll angreifen und sich das Einserleiberl bis zu Beginn der kommenden Saison zurückerobern.
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