13.08.2019 10:23 |

Kurz nach Eindämmung

Neue Waldbrände wüten in Griechenland

Nach wochenlanger Dürre sind in Griechenland erneut Waldbrände ausgebrochen. Starke Winde verschärfen die Situation. Am schlimmsten ist die Lage auf der Insel Euböa und in der Region um die Stadt Theben nördlich der griechischen Hauptstadt Athen.

Löschhubschrauber und Flugzeuge seien seit dem frühen Morgen im Einsatz, um die Brände unter Kontrolle zu bringen, sagte ein Sprecher der Feuerwehr am Dienstag. Verletzte habe es zunächst nicht gegeben. Rauchschwaden und starker Brandgeruch waren auch in Athen, etwa 90 Kilometer südlich des Brandherdes, wahrzunehmen, wie Zeugen berichteten.

Erst am Wochenende mussten Hunderte Feuerwehrleute gegen mehr als 50 Waldbrände ankämpfen. Auf der Insel Elafonissos waren am Samstag ein Campingplatz und ein Hotel evakuiert worden, nahe Marathon bei Athen war ein Kinderferienlager aus Sicherheitsgründen geräumt worden.

Brand tobt auf Zypern
Ein großer Brand tobt derzeit auch auf der Touristeninsel Zypern. Hunderte Feuerwehrleute und freiwillige Helfer haben am Montagabend versucht, das Feuer auf der Mittelmeerinsel einzudämmen, damit die Flammen nicht in bewohntes Gebiet eindringen. Der Brand brach nach Angaben der Feuerwehr rund 15 Kilometer nordwestlich der auch bei Touristen beliebten Hafenstadt Limassol aus.

Auf Zypern herrschen zurzeit Temperaturen um die 40 Grad Celsius. Starke Winde fachen die Flammen an. Die Polizei sperrte wegen starken Rauchs mehrere Landstraßen in der Region nordwestlich von Limassol.

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