Knallerstart bei Rapid

Bullen-Star: „Ich bin überhaupt nicht überrascht“

Meister Salzburg legte in Wien gegen einen potenziellen Titelrivalen Rapid mit dem 2:0-Sieg einen Start nach Maß hin. Neo-Trainer Jesse Marsch war nach der starken Liga-Premiere happy.  Ein schwerer Schicksalstag für es indes für Abwehrboss Ramalho.

Das Frühjahr hatte Salzburg unter Marco Rose mit lediglich zwei Niederlagen beendet. Eine davon war ein 0:2 in Hütteldorf. Vielleicht war die Erwartungshaltung der Grün-Weißen deswegen so groß. Speziell der Fans, die noch vorm Anpfiff ein Plakat hissten mit dem mutigen Spruch: „Der Teller gehört nach Hütteldorf“

Zumindest nach dem ersten Liga-Match der Saison ließ darauf aber nicht viel schließen: Salzburg knüpfte - noch nicht nahtlos , aber dennoch über weite Teile des Spiels - an die Form der letzten Saison. Wie kann das sein, nach so vielen Abgängen? „Ich bin ehrlich gesagt nicht überrascht“, erklärte Abwehrboss Andre Ramalho. „Wir haben jeden Tag hart und gut zusammengearbeitet, viele Fortschritte gemacht. Das war schon sehr gut!“

Nach der Spiel-Analyse musste der Brasilo aber noch etwas loswerden. Was bei seiner Vorgeschichte vollkommen klar ist. Rapid - da ist für Andre nichts normal. Bei der Niederlage in Hütteldorf im Februar hatte er noch bei 0:0 eine rote Karte gesehen, war die tragische Figur. Diesmal verstarb unter Tag sein Opa in Brasilien, seine Ehefrau Mayara feierte in Salzburg ohne ihren Andre indes Geburtstag. „Es gibt eben so Tage“, seufzte der Routinier hörbar. „Aber ich bin mir sicher, dass mein Opa von oben zugesehen, mir alles Gute gewünscht hat!“

„Ein wichtiger Schritt“
Alles Gute wünschte auch Trainer Marsch nach dem Match Rapid-Keeper Richard Strebinger, der mit einer Gehirnerschütterung davonkam. Über die Leistung seiner Mannschaft war der US-Amerikaner natürlich froh: „Das war ein wichtiger Sieg, es war ein wichtiger Schritt für uns. Mir hat gefallen, dass wir über weite Phasen schon kompakt waren!“ Natürlich war nicht alles perfekt, sind Marsch auch kleine Schwachstellen aufgefallen: „Ich wünsche mir noch mehr Aggressivität!“

Valentin Snobe, Kronen Zeitung

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