18.07.2019 12:31 |

Geplantes Sektlager:

Beschwerden bringen nun 60 Arbeitsplätze in Gefahr

Ein bekannter Sekthersteller plante die Verlegung seines Produktionsstandortes samt Hochregallager nach Müllendorf. 150 neue Jobs wurden dadurch in Aussicht gestellt. Anrainerbeschwerden und Bedenken der VP veranlassten Schlumberger nun zum Umdenken. Bedeutet: Produziert wird sicher, gelagert jedoch nicht.

2017 entschied sich Schlumberger seinen Standort von Wien nach Müllendorf zu verlegen. Eine Investitionssumme von 80 Millionen Euro wurde damals für den Bau der Sektproduktion sowie eines Hochregallagers vereinbart. Mit 2020 sollte der Standort geöffnet werden und an die 150 neue Jobs ermöglichen. Bei Anrainern sowie der örtlichen VP wurde das Projekt jedoch nicht bejubelt. Grund: Das im Plan enthaltene 33 Meter hohe Lager werfe einen großen Schatten auf einen benachbarten Acker. Sogar eine Volksbefragung wurde angedacht. So weit ließ es Arno Lippert, Chef des Sektherstellers nicht kommen und entschied sich nun dazu, das Projekt zu verkleinern. Nur die Sektkellerei soll künftig, das Datum ist noch nicht fixiert, nach Müllendorf ziehen. Das Logistikzentrum bleibe in Wien-Heiligenstadt. Damit würden sich jedoch nicht nur die Investitionssumme vermindern, sondern auch die geplanten Arbeitsplätze.

SP und FP reagieren mit Unverständnis und nehmen die VP in die Verantwortung für den Rückzug Schlumbergers - eine bessere Zusammenarbeit wäre wünschenswert gewesen. Landeshauptmann Hans Peter Doskozil wird dazu noch Gespräche mit Lippert aufnehmen.

Kronen Zeitung

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