15.07.2019 08:23 |

„Technisches Problem“

Indien stoppt Mondmission nur Stunde vor Start

Zuschauer, die den Start der ersten indischen Mondlandemission verfolgen wollten, sind in der Nacht auf Montag enttäuscht worden. Aufgrund eines „technischen Problems“ musste die Mission nur knapp eine Stunde vor dem geplanten Abheben der Rakete abgebrochen werden.

Die indische Weltraumbehörde musste die Mission „Chandrayaan-2“ nur 56 Minuten vor dem geplanten Raketenstart absagen - eine Sicherheitsmaßnahme, hieß es, weil es ein nicht näher beschriebenes Problem mit der Trägerrakete gegeben habe.

Die Rakete sollte „Chandrayaan-2“ vom Weltraumbahnhof Satish Dhawan Space Centre im Unionsstaat Andhra Pradesh ins All befördern. Der Orbiter hat ein Landemodul an Bord, das am Südpol des Mondes aufsetzen soll. Ein Forschungsfahrzeug soll dann auf der Oberfläche des Erdtrabanten unter anderem nach Spuren von Wasser suchen.

Bei Indiens erster Mondmission wurde der Trabant nur umkreist
Bei einem Erfolg der Mission wäre Indien das vierte Land nach den USA, Russland und China, dem eine Mondlandung gelingt. Indien hat nahezu alle Komponenten selbst entwickelt, die Kosten dafür waren mit umgerechnet rund 124 Millionen Euro im Vergleich zu anderen Mondprogrammen niedrig. Bei Indiens erster Mondmission im Jahr 2008 hatte die Sonde „Chandrayaan-1“ den Erdtrabanten lediglich umkreist, war aber nicht gelandet.

Der Start der indischen Mondlandemission sollte nun kurz vor dem 50. Jahrestag der historischen ersten bemannten Mondlandung durch die US-Astronauten von „Apollo 11“ erfolgen. Die Mission war am 16. Juli 1969 gestartet. Am frühen Morgen des 21. Juli mitteleuropäischer Zeit betrat dann der US-Astronaut Neil Armstrong als erster Mensch den Mond.

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