Die Pacult-Elf war vor 13.800 Zuschauern von Beginn an zwar spielbestimmend, zündende Ideen blieben aber im gesamten Spiel Mangelware. Die Gäste gingen aggressiv zu Werke, standen in der Defensive zumeist sicher und lauerten auf Konter. Für Rapid sorgte in der ersten halben Stunde lediglich Drazan (9.) für echte Gefahr, der Versuch des Mittelfeldspielers aus 18 Metern wurde jedoch von LASK-Goalie Cavlina abgewehrt - und auch der Nachschuss von Jelavic wurde von der Abwehr abgeblockt. Später fiel ein Hofmann-Freistoß (20.) zu schwach aus.
Boskovic traf nur die Stange
Auf der Gegenseite versuchten es Aufhauser (26.) und Saurer (28.) in der besten Phase der Gäste mit Distanzschüssen, die Hedl parierte. In der Anfangsphase hatte Rapid-Abwehrspieler Eder ein Zuspiel von Kragl auf seinen allein stehenden Sturmpartner Mayrleb im letzten Augenblick noch abgefangen. In Minute 34 hatten dann die Oberösterreicher Glück, als Boskovic mit einem Drop-Kick nach Drazan-Flanke nur die Stange traf. Kurz darauf probierte es Drazan ohne Erfolg selbst mit einem überraschenden Schlenzer in Richtung kurzer Ecke.
Vor der Pause sorgten schließlich noch Rapid-Spielmacher Hofmann (42.) mit einem Weitschuss, der jedoch deutlich über das Tor ging, und Trimmel (44.), dessen Flachschuss von Chinchilla-Vega abgeblockt wurde, für ein wenig Torgefahr.
Nach Wiederbeginn erhöhten die Grün-Weißen für kurze Zeit die Schlagzahl. Zunächst bediente der starke Drazan (50.) den zur Pause für Trimmel eingewechselten Gartler ideal, dieser scheiterte mit einem Fersler aber an Cavlina. Hofmann (51.), Heikkinen (52.) prüften den LASK-Schlussmann mit Distanzschüssen. In der 69. Minute war Gartler wieder mit der Ferse zur Stelle, aber auch diesmal hielt Cavlina.
Jelavic-Schuss ging knapp vorbei
Rapid-Kapitän Hofmann half wenig später bei einem Sturmlauf von Majabvi (58.) hinten aus und hinderte den Linzer an der einzigen nennenswerten Torchance im zweiten Durchgang. Die Rapidler waren in der Schlussphase kaum noch in der Lage, den LASK ernsthaft zu gefährden. Die letzte große Chance auf den fünften Ligasieg für die Hütteldorfer in Folge vergab dann Jelavic (89.), der nach Zuspiel von Boskovic nur ganz knapp daneben schoss.
Die achtplatzierten Linzer traten auch diesmal, wie stets seit Mai 2000, ohne Sieg die Heimreise aus Hütteldorf an, verbuchten mit dem Remis aber einen Prestigeerfolg und sind seit fünf Spielen unbesiegt. Rapid gab hingegen erstmals nach zuletzt vier Ligasiegen in Folge wieder Punkte ab.
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