24.06.2019 22:49

Bisher größter Schlag

Razzia: Bulgarische Polizei fasst 17 Schlepper

Der bulgarischen Polizei ist der bisher größte Schlag gegen das Schlepperwesen gelungen. Im Rahmen einer Razzia wurden am Montag 17 Schlepper festgenommen. Die vor allem aus Afghanistan und dem Irak stammenden Männer organisierten für Migranten einen kurzen Aufenthalt in Bulgarien und dann eine Weiterreise durch Serbien in Richtung Westeuropa, wie das bulgarische Staatsfernsehen berichtete.

Die aus Afghanistan über den Iran und die Türkei gekommenen Migranten sollen den in Bulgarien tätigen Schleppern mehrere Tausend Euro pro Person gezahlt haben. Die Zahlungen wurden nach dem auf Vertrauen basierenden Hawala-Finanzsystem abgewickelt.

Dies sei der größte Schlepperring, gegen den die Spezial-Staatsanwaltschaft in Bulgarien eigenen Angaben zufolge bis jetzt ermittelt hat. Es wird nicht ausgeschlossen, dass Beamte des Grenzschutzes den Schleppern geholfen haben könnten. Razzien gab es außer in der Hauptstadt Sofia auch in den ostbulgarischen Regionen Jambol und Burgas.

Transitland: Bulgarische Flüchtlingslager sind leer
Bulgarien ist für Flüchtlinge und Migranten vor allem ein Transitland. Die Menschen aus Krisengebieten wollen in der Regel nicht in dem ärmsten EU-Land bleiben. Die bulgarischen Flüchtlingslager sind fast leer.

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