Mühlviertlerin getötet

5000 Euro „Kopfgeld“ auf Würge-Mörder ausgesetzt

Die Polizei tappt beim Mord an der Diskonter-Filialleiterin Brigitte G. (52) aus Waldhausen im Strudengau in Amstetten im Dunkeln. Den Ermittlern fehlen noch jegliche Anhaltspunkte, warum die Mühlviertlerin am 28. Mai erwürgt worden war. Um den Fall zu lösen, gibt’s jetzt 5000 Euro „Kopfgeld“ für Hinweise.

Die zweifache Mutter wehrte sich heftig gegen ihren Mörder, es fanden sich auch Hautreste und Blut des Täters unter ihren Fingernägeln. Die Täter-DNA ist bekannt und wurde in der Gendatenbank gecheckt. Das brachte aber keinen Erfolg, damit ist klar, dass der Mörder noch nie „erkennungsdienstlich erfasst“ worden war, also kein amtsbekannter Verbrecher ist. Doch der Angreifer, der Brigitte G. neben dem Diskonter, in dem sie als Filialleiterin im Amstettener Stadtteil Greinsfurth arbeitete, auflauerte, muss Kratzspuren haben - an Händen, Hals oder im Gesicht.

Leiche nicht gut versteckt
Auch die Aussagen der Besucher eines nahen Lokals führten ins Nichts. Klar ist nur, dass die Tat zwischen 19.30 Uhr und etwa 20.30 Uhr passiert sein muss. Denn als die Waldhausenerin nach dem Dienst nicht nach Hause kam und ihr Handy „tot“ war, schlug der Ehemann Alarm.

Auch die Töchter suchten ihre Mutter, eine von ihnen machte um 21.30 Uhr die schlimme Entdeckung im Gebüsch hinter dem Diskonter - der Mörder hatte sich nicht viel Mühe gemacht, die Leiche gut zu verstecken.

Wagen benutzt
Doch der Wagen der Toten - ein weißer Opel Corsa (Bild oben) - stand 700 Meter entfernt am Feldweg. Der Mörder muss ihn gefahren haben. Die Frage ist, warum er ihn dann dort stehen ließ.

Die Ermittler hoffen, dass 5000 Euro Belohnung Ansporn sind, Beobachtungen unter der Telefonnummer 059133/30-3333 zu melden. Informationen werden vertraulich behandelt.

Stefan Steinkogler, Markus Schütz/Kronen Zeitung

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