Bundesländer uneinig:

Doch kein Bündnis für Pflicht zur Masern-Impfung

Oberösterreich
11.05.2019 09:00
Porträt von krone.at
Von krone.at

Eine Impfpflicht gegen Masern scheidet die Geister und lässt auch die Bundesländer uneinig zurück: Der Mutter-Kind-Pass-Pflichtvorschlag von ÖVP-Landesgesundheitsreferentin Christine Haberlander fand zu wenig Unterstützung.

Haberlander wollte, wie berichtet, die Konferenz der Landesgesundheitsreferenten davon überzeugen, eine Masern-Impfpflicht de facto durch Verankerung im verbindlichen Teil des Mutter-Kind-Passes zu erreichen.

Fünf Bundesländer wären dafür
 Vier weitere Bundesländer - Niederösterreich, Steiermark, Tirol und Vorarlberg - zogen zwar mit Oberösterreich mit, für eine Empfehlung an die Gesundheitsministerin wäre aber Einstimmigkeit erforderlich.

Ministerin will bloß Bewusstseinsbildung
 Auch Ministerin Beate Hartinger-Klein von der FPÖ will lieber auf „Sensibilisierung und Bewusstseinsbildung“ setzen. Haberlander bedauert es vor allem, dass auf diese Weise bei Babys leider kein lückenloser Impfschutz gegen die wegen ihrer Nebenwirkungen so gefährlichen Masern erreicht wird.

Werner Pöchinger, Kronen Zeitung

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Oberösterreich
11.05.2019 09:00
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung