Theater Phönix Linz:

Warten auf Prinzen beinahe tödliches Verhängnis

„Karneval!“ heißt es im Linzer Theater Phönix. Er taucht Mafiosi in Frühlingsgefühle und bis die Liebe alles besiegelt, genießt man bestes Schauspiel! Die Premiere am Donnerstag von „Viel Lärm um nix!“ heimste verdienten Applaus ein!

Eigentlich sollten Adelige in dem Komödien-Klassiker von William Shakespeare ihre Intrigen entfesseln. Doch der Wiener Autor Gernot Plass - im Phönix kein Unbekannter - macht aus den Noblen eine Gruppe Mafiosi in schwarzen Anzügen, die halbstark und mit spanischem Akzent das Haus des feinen Leonato, wunderbar solide gespielt von Tom Pohl, belagern. Dort entdeckt Claudio, den Felix Rank als schüchternen Jüngsten in der Männerclique erscheinen lässt, die zarte Hero. Nadine Breitfuß läuft als schmallippige Jungfrau zuerst still an der Seite der schlagfertigen Emanze Beatrice mit - brillant Elisabeth Veit. Schlussendlich warten beide auf den Prinzen und durchtauchen eine beinahe tödliche Intrige erfolgreich.

Gernot Plass textete und führte Regie, er baute eine spritzige Chimäre aus Commedia dell’ arte und modernem Volksstück. Stimmungsvoll die weiße Bühne von Alexandra Burgstaller mit sechs Orangenkisten, auf der die illustre Gesellschaft ihren Wortwitz und Liebestanz fein zelebriert!

Elisabeth Rathenböck, Kronen Zeitung

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