Für Nachtschwärmer:

Heißer Draht sorgt in Linz nun für mehr Sicherheit

Ein enormes Echo hat die Einführung des Heimwegtelefons ausgelöst. Nachtschwärmer können seit 1. Mai bei einem mulmigen Gefühl am Weg nach Hause eine Hotline anrufen und sich kostenlos beraten lassen. Dafür eigens geschultes Personal, das übrigens in Graz sitzt, alarmiert im Notfall auch die Polizei. Die Stadt Linz muss für das neue Service jährlich „nur“ 19.000 Euro hinblättern.

Überwältigt ist Ordnungsdienst-Geschäftsführer Mario Gubesch vom enormen Interesse am Heimwegtelefon. Beinahe 1600 Personen haben den Facebook-Eintrag geteilt, weitere 400 Kommentare abgegeben. Die meisten Meldungen fielen positiv aus. „Es ist auch eine tolle Sache, die für noch mehr Sicherheit und für ein gutes Gefühl auf dem Heimweg sorgt“, erklärt Gubesch. Mit einer groß angelegten Kampagne im Juni will er deshalb die Leistung noch bekannter machen.

Auch App verfügbar
Unter der Telefonnummer  0732/70703434 können Nachtschwärmer anrufen, die beim Nachhauseweg im Dunkeln ein mulmiges Gefühl haben. Die vom Kriseninterventionsteam geschulten Mitarbeiter in Graz folgen den Anrufenden auf einem Online-Stadtplan. Sollte etwas passieren, wird sofort die Polizei alarmiert. Smartphone-Besitzer können sich übrigens die Heimwegtelefon-App gratis herunterladen und relativ unkompliziert mit der Hotline in Verbindung treten.

Graz als Vorbild
In Graz wurde das Heimwegtelefon im November 2016 freigeschaltet. Während der Fortgeh-Tage klingelt es im Schnitt drei- bis fünfmal. Je kälter es ist, je stärker es regnet, desto weniger groß ist die Nachfrage. Die Beratungen dauern zwischen einer und 42 Minuten. 95 Prozent der Anrufer sind weiblich.

Mario Zeko
Mario Zeko
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