29.04.2019 09:12 |

Auf A2 und S1

15 Kilometer Stau nach Lkw-Brand mitten in Tunnel

Ein Lkw-Brand in einem Tunnel auf der S1 hat am Montagmorgen nicht nur die Rettungskräfte auf Trab gehalten, sondern auch einen gewaltigen Stau verursacht. Auf bis zu 15 Kilometer Länge wuchs die Blechlawine durch den Ausweichverkehr auf der A2 an. „Das bedeutet circa eineinhalb Stunden Zeitverlust“, gab der ÖAMTC bekannt.

S1 in beide Richtungen gesperrt
Gegen 4.30 Uhr war mitten im Tunnel Rannersdorf auf der Schnellstraße der Sattelzug in Brand geraten. Die S1 musste daraufhin in beide Richtungen gesperrt werden. Der Brand konnte rasch gelöscht werden. „Zwei Lkw-Fahrer wurden mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht“, hieß es seitens des Autofahrerclubs. 

15 Kilometer Stau
Durch den Ausweichverkehr durch die Stadt Wien kam es auf der Südautobahn (A2) aber zu einem über 15 Kilometer langen Stau, zurückreichend bis Traiskirchen! Auch auf der Ostautobahn (A4) kam man ab dem Flughafen nur sehr zäh voran. In Richtung Kagran hieß es Stop-and-go von Inzersdorf bis Kaisermühlen.

Kurz vor 7 Uhr konnte die S1 laut ÖAMTC in Richtung Schwechat wieder freigegeben werden. „Das wird zu einer Entlastung der Ausweichstrecken führen, auch wenn die Staus derzeit noch andauern“, so ein Sprecher des ÖAMTC.

Schwere Schäden an Tunnel
Der brennende Lkw hatte zudem schwere Schäden an dem Tunnel verursacht. Auf einer Länge von etwa 600 Metern wurden Einrichtungen wie der Notruf und die Videoanlagen stark in Mitleidenschaft gezogen. Auch die Fahrbahn wurde beschädigt. „Der Tunnel Rannersdorf bleibt daher in Fahrtrichtung Vösendorf bis auf Weiteres gesperrt“, teilte die Asfinag mit. Die großräumige Umleitung des Verkehrs zur A2 erfolge über die A4 und die Wiener A23.

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