29.04.2019 07:35 |

Mölltal

Schalldämpfer gegen schädlichen Pumplärm

Lärm kann krank machen, das ist wissenschaftlich erwiesen. Und weil das Kraftwerk Malta-Hauptstufe in Reißeck schädlichen Pumplärm verursacht, wurden Schalldämpfer eingebaut. Die neuen Maßnahmen dürften erfolgreich gewesen sein.

Eine Bürgerinitiative hatte in Reißeck auf das störende Dröhnen aufmerksam gemacht. Lärmmessungen und ein Gutachten eines Umweltmediziners folgten und bestätigten die Wahrnehmung der Bewohner: Das Kraftwerk verursacht beim Pumpbetrieb einen Druckschall.

Um diesen zu vermindern, wurden zwei Schalldämpfer an die beiden Pumpen angebaut. Die Sonderanfertigungen sollen den durch das Wasser übertragenen Druckschall mittels einer Gegenwelle abschwächen. Seit Herbst des Vorjahres sind die Schalldämpfer in Betrieb – und erneut wurde die Lärmbelastung für die umliegenden Bewohner gemessen. Die Resonatoren haben eine markante Senkung des Pumpschalls ergeben. „Wir beabsichtigen nun, bei der Behörde die Schalldämpfer dauerhaft bewilligen zu lassen“, erklärt Verbund-Sprecher Robert Zechner.

Ob es in Reißeck nun wirklich ruhig geworden ist, und wie sich die lärmmindernden Maßnahmen im Detail ausgewirkt haben, wird morgen, Dienstag, ab 19.30 Uhr im Rahmen eines Infoabends im Kultursaal der Gemeinde Mühldorf erläutert.

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