Wegen seines Wechsels:

LASK-Trainer in wohl schwersten Phase der Karriere

Drei sieglose Spiele in Folge im Hinterkopf. Das Spiel am Sonntag gegen die Austria vor der Nase. Zwei gesperrte Abwehrspieler im Denkzentrum der Großhirnrinden. Dazu Gerüchte im Ohr. Und den Transfer zum VfL Wolfsburg im Auge. Obwohl mit dem LASK souveräner Bundesliga-Zweiter, befindet sich Oliver Glasner derzeit vielleicht in den schwierigsten Tagen seiner Trainerkarriere.

Es geht rund! Seit seine am Dienstag durch ein Informations-Leck in Wolfsburg durchgesickerten Wechselabsichten für ein mediales Erdbeben sorgen. Zumal zuletzt auch öffentlich geworden ist, dass sich auch Schalke 04 und der VfB Stuttgart um den 44-Jährigen bemühen.

Keiner zweifelt an Glasner
An dem beim LASK trotzdem niemand zweifelt. Denn wer Glasner kennt, weiß: Der Perfektionist wird bis zu seinem allerletzten Arbeitstag seine gesamte mentale und körperliche Power auf die Schwarz-Weißen fokussieren! Umgekehrt muss man aber vorm Austria-Spiel am Sonntag (17 Uhr) trotzdem fragen:Wäre es nicht vollkommen menschlich, würde der Erfolgstrainer derzeit auch ein wenig abgelenkt sein?

Zwei wichtige Spieler gesperrt
„Die Situation ist für mich schon sehr herausfordernd“, sagt Glasner - und meint damit nicht, dass er wegen der Sperren von Trauner und Wiesinger heute zwei Drittel seiner Dreier-Abwehr vorgeben muss. Der Innviertler spricht damit seine persönliche Situation an. Trotzdem hat er fürs heutige Spiel ein positives Gefühl, auch wenn gestern noch nicht entschieden war, wer die Abwehr bilden wird. Doch Glasner betont: „Wir hatten eine Super-Trainingswoche“.

Für Spieler sogar gut?
Und vielleicht ist es für die Spieler ja sogar von Vorteil, dass derzeit keiner von den drei letzten Spielen gegen Rapid (4:5 n. E.), Salzburg (0:2) und St. Pölten (0:0) sowie der nun bereits 284-minütigen Torflaute spricht, sondern alles vom Trainer.

Georg Leblhuber
Georg Leblhuber
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