Fr, 19. April 2019
15.04.2019 21:48

Notre Dame in Flammen

Urlauber aus Burgenland wurden Zeugen des Infernos

Unmittelbare Zeugen des Infernos am frühen Montagabend in Paris, als die Kathedrale Notre Dame plötzlich in Flammen stand, war eine Familie aus dem Nordburgenland, die gerade ihre Osterferien in der französischen Hauptstadt verbringt. Nach einem Blick auf die noch unversehrte Fassade der gotischen Kirche hatte die Familie ein Lokal zum Abendessen besucht - um beim Verlassen des Restaurants schwarzen Rauch und lodernde Flammen zu sehen, die die weltbekannte Kathedrale zu verschlingen drohten.

„Wir haben noch Fotos von der intakten Kirche gemacht, und als wir nach dem Abendessen aus dem Lokal gekommen sind, haben wir schon schwarzen Rauch und Flammen gesehen“, schilderte Daniel Högerl gegenüber der Austria Presse Agentur. Gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin verbringt der Burgenländer aus Hornstein im Bezirk Eisenstadt-Umgebung die Osterferien mit den beiden Söhnen in Paris - die Familie befand sich am Montag gerade auf Sightseeingtour.

Zum Abschluss marschierten sie vom Louvre Richtung Notre Dame, knipsten noch Fotos und suchten dann ein Lokal in der Nähe der Kathedrale auf. Als sie Sirenen der Einsatzkräfte hörten, verließen sie das Restaurant - und sahen zu diesem Zeitpunkt bereits aus dem Dach der berühmten Kathedrale Flammen schlagen. Dichter, beißender Rauch stieg auf, verdunkelte die Abendsonne, die Rauchsäule war kilometerweit zu sehen.

„Überall waren Einsatzkräfte“
„Die Polizei hat die Leute zurückgedrängt, weil man ja nur über Brücken auf die Insel zur Notre Dame kommt. Wir haben dann noch Holz knacken gehört, denn dort stand ein Gerüst für Renovierungsarbeiten. Überall waren Einsatzkräfte, und auch die U-Bahn-Station war gesperrt“, so Högerl. Panik sei jedoch nicht ausgebrochen, die für Paris üblichen Touristenmassen hätten sich recht ruhig verhalten. Den Gedanke an einen möglichen Terroranschlag habe es zunächst gegeben, wie der Burgenländer einräumte.

An eine verfrühte Heimreise denkt die Familie aber nicht. Sie möchte noch den Eiffelturm besuchen, bevor es am Gründonnerstag wieder nach Hause geht.

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