15.04.2019 08:36 |

Projekt „Beresheet 2“

Israel plant nach Scheitern zweite Mondmission

Israel will nach dem Scheitern seiner ersten Mondmission nicht aufgeben. Die Non-Profit-Organisation SpaceIL, Betreiberin der Sonde „Beresheet“, die am Donnerstag nach einem technischen Fehler bei der Landung auf dem Erdtrabanten zerschellt ist, plant eine zweite Reise zum Mond. Das berichtete am Sonntag das israelische Fernsehen.

Israel hatte gehofft, als vierte Nation nach den Großmächten Russland, USA und China auf dem Mond zu landen. Es war die erste privat finanzierte Mission dieser Art. Das Raumfahrzeug mit einem Gewicht von knapp 600 Kilogramm und 1,50 Meter Höhe sollte eine israelische Flagge auf dem Mond aufstellen und dessen Magnetfeld untersuchen.

Der wichtigste Sponsor und Präsident von SpaceIL, Morris Kahn, teilte mit: „Angesichts der großen internationalen Unterstützung, die ich für dieses Projekt erhalten habe, habe ich mich für ein neues Projekt entschieden: ‚Beresheet 2‘.“ „Wir haben es begonnen, und ich hoffe, dass wir es auch zu Ende führen werden“, sagte der Multimilliardär in einer Botschaft, die auf Twitter verbreitet wurde.

Die israelische SpaceIL wollte unter anderem einen Prototyp für künftige kommerzielle Mondlandungen schaffen. Der Bau der Sonde „Beresheet“ hat umgerechnet 84 Millionen Euro gekostet. Das Geld kam vor allem von privaten Spendern, allen voran Kahn. SpaceIL erhält auch Unterstützung von der israelischen Raumfahrtbehörde ISA und Israel Aerospace Industries.

 krone.at
krone.at
Kommentare

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Produktvergleiche

Alle Produkte sehen