Fr, 19. April 2019
11.04.2019 14:00

Mit Messer und Gift

Schuldeneintreiber drohten im Mühlviertel mit Mord

Er solle bezahlen, sonst würden sie ihn erstechen oder Gift einflößen! In Freistadt bedrohten zwei Wiener mit bosnischen und serbischen Wurzeln einen türkischen Freistädter (30) und auch dessen zwei Kinder mit dem Tod. Der Schuldner ging zur Polizei, die Droherer sitzen in Haft.

Gegen 6:40 Uhr erstattete ein 30-jähriger türkischer Staatsangehöriger aus Freistadt bei der Polizeiinspektion Freistadt die Anzeige, dass er von einem ihm bekannten 42-jährigen bosnischen Staatsangehörigen aus Wien und einem ihm ebenfalls bekannten 33-jährigen serbischen Staatsangehörigen aus Wien in der Nähe seiner Wohnadresse in seinem Transporter sitzend auf den Mittelsitz gedrängt worden sei.

Messer gezückt
Der 42-Jährige habe ihn vorerst mit einem Klappmesser und danach damit bedroht, dass er ihm den Inhalt einer Flasche einflößen werde, welcher zum Tod führen werde, sollte der 30-Jährige seine Schulden nicht zurückzahlen. Der 33-Jährige habe ihm dann die Geldbörse aus der Gesäßtasche gerissen und Bargeld entnommen. Danach hätten sie ihm eine Frist zur Begleichung der Schulden gegeben und ihn damit bedroht, ihn widrigenfalls umzubringen. Des Weiteren wüssten sie, dass er zwei Kinder habe.

Fahrer wieder frei
Ein 34-jähriger bosnischer Staatsangehöriger aus Wien habe als Lenker des Fahrzeuges fungiert, mit dem die Beschuldigten unterwegs gewesen seien. Die beiden Hauptbeschuldigten wurden über Anordnung der Staatsanwaltschaft Linz an ihren Wohnsitzen in Wien festgenommen und in die Justizanstalt Wien Josefstadt eingeliefert. Der 34-Jährige wurde auf freiem Fuß angezeigt.

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