Mit dem Ausschluss Englands von der Europameisterschaft in Portugal hat der Präsident der Europäischen Fußball-Union (UEFA), Lennart Johansson, für den Fall von Krawallen englischer Hooligans gedroht. "Wir werden England zurückschicken, wenn noch ein Mal so etwas passiert wie in Charleroi", sagte der 74 Jahre alte Schwede am Freitag bei der EM-Eröffnungspressekonferenz in Porto. In der belgischen Stadt hatten englische Hooligans bei der EM 2000 für schwere Ausschreitungen gesorgt.
"Es gab eine exzellente Zusammenarbeit zwischenden Regierungen der beteiligten Länder, speziell mit derenglischen Regierung. Wir haben alles Mögliche getan, aberes kann keine absoluten Sicherheits- Garantien geben. Es ist unmöglichzu sagen, dass nichts passiert", meinte Johansson. Der Schwedeverwies in diesem Zusammenhang auf die allgemeine Weltlage unddie Ereignisse von New York und Madrid. Johansson: "Jeden Tagstehen Schreckensmeldungen in den Zeitungen. Es gibt Terror aufder ganzen Welt." Er sei "bestürzt und ärgerlich, dassso viel Geld ausgegeben wird, um solche Probleme zu bekämpfen".
EM-Favorit? Johansson diplomatisch Eine sportliche EM-Prognose wollte Johansson nichtabgeben. "Ich hoffe, es gewinnt das beste Team", sagte der Schwede,der seinen Landsleuten den Einzug ins Viertelfinale zutraut. "Siesind genau so stark wie bei der WM 1994, als sie Dritter wurden."
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.