Do, 25. April 2019
21.03.2019 12:51

Jetzt ist es offiziell

Utrecht-Schütze war terroristischer Einzeltäter

Drei Tage nach dem Blutbad mit drei Toten in einer Straßenbahn in Utrecht hat sich der Terror-Verdacht erhärtet. Die niederländischen Behörden sprechen nun offiziell von Gökmen T. als einem terroristischen Einzeltäter. Der 37-jährige türkischstämmige Hauptverdächtige soll sich wegen mehrfachen Mordes mit terroristischem Motiv verantworten, wie die Staatsanwaltschaft am Donnerstag mitteilte.

Gökmen T. war am Montagabend nach stundenlanger Fahndung als Hauptverdächtiger festgenommen worden. Er soll zuvor in einer Straßenbahn der niederländischen Stadt drei Menschen erschossen und drei weitere Personen schwer verletzt haben.

Der 37-Jährige soll am Freitag erstmals dem Haftrichter vorgeführt werden. „Die Ermittlungen ergaben inzwischen Hinweise, dass der Verdächtige während der Schüsse keine Hilfe von anderen Personen bekommen hat“, hieß es vonseiten der Staatsanwaltschaft.

Persönliche Probleme „in Kombination mit einer Radikalisierung“
Die Anklagebehörde schließt aber auch weiterhin persönliche Probleme des Mannes als Motiv nicht aus, „in Kombination mit einer Radikalisierung“. Ein psychiatrisches Gutachten solle erstellt werden. Gerüchte, dass es sich um eine Beziehungstat handle, hätten bisher nicht bestätigt werden können.

Bereits zuvor hatten die Ermittler mitgeteilt, dass keinerlei persönliche Beziehung zwischen dem Täter und den Opfern festgestellt werden konnte. Unklar ist noch, welche Rolle ein anderer Mann spielte, der am Dienstag festgenommen worden war. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass er erst nach der Tat dem Verdächtigen geholfen hat.

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