Fr, 22. März 2019
01.03.2019 07:10

Weibliche Seite

Annerl als Rapid-Präsidentin? Sie könnte es

Seit dem Wochenende ist eine neue Kandidatin für das Rapid-Präsidentenamt im Gespräch: Brigitte Annerl. Die Hartberg-Präsidentin, die mit dem von ihr entwickelten Mittel Profertil Weltmarktführerin in der Behandlung männlicher Unfruchtbarkeit ist, hat sich mit dem Durchmarsch ihres Klubs von der Regionalliga in die Bundesliga auch im Fußball einen Namen gemacht. 

Die 49-Jährige wohnt und arbeitet in Wien. In die Oststeiermark verschlug es die emsige Managerin durch Zufall - über einen Baumeister, der ihre Firmen-Zentrale in Ottakring, unweit des Allianz-Stadions, umbaute.

Wie auch immer das Gerücht um Annerls Wechsel von Blau-Weiß zu Grün-Weiß zustande kam: Ich finde die Idee in vielerlei Hinsicht charmant. Denn eine Persönlichkeit wie sie würde nicht nur frischen Wind nach Hütteldorf bringen, sondern die „Unternehmerin des Jahres“ empfiehlt sich auch mit ihrer verbindenden, geradlinigen Art für die keinesfalls einfache Aufgabe. Das hat sie zuletzt in der Diskussion um die TV-Gelder bewiesen, wo sie sich konstruktiv einbrachte, das Gemeinsame über Streit und Alleingänge stellte.

Die Teamspielerin, die als „angstbefreit“ gilt, hat in der Steiermark gezeigt, dass sie auch schwere Hürden zu nehmen weiß. Stichworte Liga-Lizenz und Stadion-Umbau im Eiltempo. Und auch wenn ihr viele von dem Amt tunlichst abraten würden, andere gar ihre Nennung belächeln: Zutrauen kann man ihr den Präsidentenjob bei Rapid jedenfalls. Sie könnte es!

Anja Richter, Kronen Zeitung

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