26.02.2019 09:52 |

Diebstahl statt Hilfe

Burgenländerin fällt auf „Microsoft-Masche“ herein

Eine 55-jährige Burgenländerin ist der „Microsoft-Masche“ zum Opfer gefallen: Vermeintliche Mitarbeiter des Softwareherstellers hatten der Frau per Telefon erklärt, dass ihr Computer gehackt worden sei und Hilfe angeboten. Doch statt den Computer wie versprochen zu reparieren, buchten sie Geld ab.

Im Laufe der insgesamt sechs Telefonate hatten die Männer das Vertrauen der Frau aus dem Bezirk Oberwart erschlichen und diese letztlich dazu gebracht, ihre Zugangsdaten fürs Online-Banking einzugeben. Was die Frau nicht ahnte: Über ein spezielles Programm konnten die Betrüger sämtliche Tastatureingaben mitverfolgen. Außerdem forderten sie die Burgenländerin zum Kauf von iTunes im Wert eines unteren vierstelligen Euro-Betrages auf.

Beim zweiten Kauf fiel einem Bankangestellten schließlich auf, dass sowohl vom Konto der 55-Jährigen als auch vom Konto ihrer Mutter ein unterer fünfstelliger Euro-Betrag abgebucht und überwiesen wurde. Die Burgenländerin ließ daraufhin die Konten sperren, wie die Exekutive am Dienstag mitteilte.

Die Polizei betonte in dem Zusammenhang einmal mehr, dass kein seriöses Unternehmen oder Bankinstitut Kunden per E-Mail oder telefonisch zur Eingabe von persönlichen Daten wie Passwörtern oder Zugangsdaten auffordere. Nutzer sollten zudem wichtige Webseiten, beispielweise fürs Online-Banking, als Favoriten in ihrem Browser speichern und nur diese verwenden.

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