Tag zwei im Dschungel und schon wieder sorgt Gil Ofarim für Gesprächsstoff. Zwar darf er laut eigener Aussage nicht über den Davidstern-Skandal sprechen, dafür packt er über seinen Absturz aus. Und in der Dschungelprüfung eskaliert die Situation schließlich völlig ...
Schon kurz nach dem Einzug ließ Gil Ofarim die Bombe platzen: Auf die Frage, die alle im Camp beschäftigt, darf er einfach nicht antworten. Das unterstrich der Sänger auch an Tag 2 im Camp, als Ariel ihn noch einmal zu den Vorfällen in Leipzig löchert.
„Dazu kann ich nichts sagen, weil ich nichts sagen darf. Es gibt eine Unterlassungserklärung, die musste ich unterschreiben. Deswegen war der Prozess auch relativ schnell vorbei“, erklärte Gil. Zuvor hatte er ihr schon den Grund für seine Teilnahme eingestanden: „Ich muss auch Rechnungen bezahlen und habe Kinder!“
„Du chillst gerade deine Eier hier ...“
Eine Antwort, die Ariel offenbar nicht zufriedenstellte. „Das war seine Antwort, weil er Geld braucht“, erklärte sie Mirja du Mont. „Da denke ich mir, du chillst gerade deine Eier hier, damit du dein Geld nimmst, nach Hause gehst und keinen Menschen, der das hier guckt, aufklärst, was du für eine Scheiße gebaut hast, keine öffentliche Entschuldigung abgibst und immer nur: Ich, ich, ich!“ Auch Mirja versteht Gil nicht. Was für eine Unterlassung kann das sein? „Das ist Bullshit“, schimpfte Ariel.
Gil gab Kindern ein Versprechen
Während der gemeinsamen Nachtwache sprachen Umut Tekin und Gil offen über die Zeit nach der Einstellung des Verfahrens. Auf Umuts Frage, was er danach gemacht habe, erzählte Gil, dass er zu seiner Frau zurückgegangen sei, seine Kinder jedoch derzeit bei seiner Ex-Frau leben.
Aus finanziellen Gründen musste er räumlich Abstand nehmen und kann seine Kids nur jedes zweite Wochenende sehen. „Mein Ziel war es, und das habe ich meinen Kindern versprochen: Papa kommt bald wieder. Ich halte meine Versprechen“, betonte der Sänger und machte damit deutlich, wie sehr ihn die Distanz belastet.
„Fragte mich, wozu das alles noch ...“
Gil Ofarim legte schon in jungen Jahren eine steile Karriere hin. Wegen seines Vaters Abi Ofarim sei er mit der Musik aufgewachsen, wurde früh von einer Plattenfirma entdeckt. Doch dann kam der Skandal – und alles änderte sich. „Nach dem Vorfall in Leipzig und dem Tag, an dem das Verfahren geschlossen worden ist, wurde vieles andere auch geschlossen …“, seufzte Gil.
Die Zeit danach sei extrem belastend gewesen, fuhr er fort: „Bei der Einstellung des Verfahrens vor Gericht, da ging es mir sehr, sehr miserabel und es gab Momente, wo ich mich fragte, wozu das alles noch …“
Seine heutige Frau und eine Bekannte hätten ihn schließlich in eine Klinik gebracht, in der er acht Monate bleiben musste. 25 Kilo habe er während der Zeit dort abgenommen, fuhr Gil fort. Und gestand außerdem, dass er während des Gerichtsverfahrens „gesoffen wie ein Loch“ habe.
Der Weg zurück führte ihn wieder zur Musik: „Ich habe kleine Gigs gespielt, um zu testen, ob mir das etwas gibt und ob ich dem Publikum etwas geben kann. Schnell habe ich herausgefunden, ich liebe das und habe noch so viel zu geben.“ Im Dschungeltelefon erklärte Gil schließlich: „Meine Familie ist der Grund, warum ich noch hier sitze, atme und lebe. Dafür bin ich sehr dankbar.“
Prüfung wird zum Schrei-Konzert von Ariel
Hubert aus „Snake Rock“ und Ariel aus dem gegnerischen Team wurden zur Dschungelprüfung „Wissen macht Bah!“ gewählt. Die beiden Stars erwartete eine stinkende Urwald-Müllhalde: Fisch- und Fleischabfälle, Krabbelndes, Kriechendes, alles, was der Dschungel so hergibt. Und mittendrin: sechs Sterne pro Tonne.
Eigentlich wäre Teamwork gefragt, um die Sterne zu erkämpfen. Doch es gab einen Haken: Kaum, dass Ariel in die Tonne gekrabbelt war, schrie die Influencerin nahezu ohne Unterbrechung. Egal was Hubert ihr zurief, die Schweizerin hörte es einfach nicht. Regungslos stand sie am Rand der Tonne, klammerte sich an die Leiter und machte nichts, außer zu schreien.
Hubert gab alles und brüllte: „Ariel, such die Sterne!“ Doch es änderte sich nichts. „Ariel, einfach mal rein da“, mahnte auch Jan Köppen. Vergeblich. Hubert kämpfte weiter. Zwischen Kakerlaken, Ratten und Krokodilen schraubte der 58-Jährige eine Fragentafel nach der anderen ab, doch Ariel schrie, schrie, schrie und schrie in einer Tour. Dann war die Zeit auch schon vorbei.
Auch nach dem Ende der Prüfung hörte Ariel nicht auf, zu schreien: „Ich wollte doch meine Ängste überwinden. Ich hatte so Angst!“ Null von zwölf Sternen, doch nicht nur für ein Camp, sondern für alle Stars. Was für ein Drama!
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