"Wir sind bestrebt, in Zukunft Länderspiele in Salzburg auszurichten", meinte Dietmar Beiersdorfer, der Sportdirektor der Salzburger, der bekennender Gegner des Kunstrasens ist. Die Spitze des ÖFB hat bereits mehrfach bekundet, dass Salzburg im Falle eines Naturrasens ein möglicher Austragungsort für Länderspiele, aber auch fürs ÖFB-Cup-Finale wäre.
Die Entscheidung liegt aber nicht bei Red Bull allein, sondern als Eigentümer auch beim Land Salzburg und dessen Betreibergesellschaft. Kontakt mit einem Unternehmen in München, das auf äußert witterungsresistenten Naturrasen spezialisiert ist, sei allerdings bereits hergestellt worden, verriet Beiersdorfer.
Als neuer Vorstandsvorsitzender von RB Leipzig hat Beiersdorfer die angestrebte Rückkehr des Fünftligisten in den Profi-Fußball zur Chefsache erklärt. "Am liebsten würden wir natürlich sofort so weit oben wie möglich spielen, wir wollen aber den Klub in überschaubaren Schritten wachsen lassen. Der Verein soll sich mit Augenmaß entwickeln", sagte der ehemalige Manager des deutschen Bundesligisten HSV.
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