21.02.2019 12:00 |

Trend setzt sich fort

Zahl der Einbürgerungen auch 2018 wieder gestiegen

Die Zahl der Einbürgerungen ist auch im Vorjahr, wie berichtet, gestiegen. Jetzt hat die Statistik Austria die Bilanz für das gesamte letzte Jahr veröffentlicht - die den seit dem Jahr 2011 beobachtbaren Trend steigender Einbürgerungszahlen erneut bestätigt. 9450 Personen wurde im Vorjahr die österreichische Staatsbürgerschaft verliehen - das waren um 179 mehr (plus 1,9 Prozent) als im Jahr davor.

Seit dem Rekordjahr 2003 (45.112 Fälle) waren die Einbürgerungszahlen zunächst kontinuierlich gesunken und erreichten im Jahr 2010 mit 6190 den niedrigsten Wert. Seit 2011 steigen die Zahlen jedoch wieder, so auch im Vorjahr. 34,8 Prozent aller 2018 Eingebürgerten wurden bereits in Österreich geboren, 34,2 Prozent waren unter 18 Jahre alt, 95 Personen hatten ihren Wohnsitz im Ausland.

Vor der Einbürgerung besaßen 10,9 Prozent oder 1033 Personen die Staatsbürgerschaft von Bosnien und Herzegowina, gefolgt von der Türkei (828), Serbien (625), dem Kosovo (586) sowie Rumänien (456). 9,5 Prozent bzw. 588 Eingebürgerte wurden in Bosnien und Herzegowina geboren, weitere 6,5 Prozent in der Türkei, 5,7 Prozent im Kosovo und 5,4 Prozent in Rumänien.

Zuwächse in vier Bundesländern
In vier Bundesländern wurden im Vorjahr mehr Personen eingebürgert als 2017. Die Zuwächse waren in Niederösterreich am deutlichsten (+15,0 Prozent auf 1517 Einbürgerungen), gefolgt von Wien (+5,7 Prozent auf 4121), Vorarlberg (+4,9 Prozent auf 430) und Tirol (+2,5 Prozent auf 534). In den anderen Bundesländern wurden weniger Einbürgerungen verzeichnet: Salzburg -20,0 Prozent auf 396, Steiermark -10,6 Prozent auf 736, Kärnten -3,1 Prozent auf 347, Oberösterreich -2,1 Prozent auf 1.090 und Burgenland -1,6 Prozent auf 184.

Mehr als die Hälfte hatte Rechtsanspruch
Mehr als die Hälfte aller Einbürgerungen (5683 bzw. 60,1 Prozent) erfolgte 2018 nach Erfüllung aller Voraussetzungen aufgrund eines Rechtsanspruchs. Darunter wurden 4038 Personen nach mindestens sechsjährigem Wohnsitz in Österreich und aus besonders berücksichtigungswürdigen Gründen eingebürgert (z.B. EWR-Staatsangehörigkeit, Geburt in Österreich oder asylberechtigt), 735 Personen aufgrund der Ehe mit einem Österreicher bzw. mit einer Österreicherin, 362 Personen aufgrund eines mindestens 15-jährigen Wohnsitzes in Österreich und nachhaltiger Integration und 307 waren außereheliche Kinder bzw. Wahlkinder bis 14 Jahre.

Weitere 1182 Personen erhielten die Staatsbürgerschaft im Ermessen (12,5 Prozent), darunter 1138 Personen nach mindestens zehnjährigem Wohnsitz. Unter dem Titel „Erstreckung der Verleihung“ wurden 2264 Kinder sowie 321 Ehepartner eingebürgert.

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