15.02.2019 20:55 |

Polit-Hickhack im Netz

SPÖ-Ortsgruppe legt nach: „Was ist an Kurz nobel?“

Ohne Unterlass tobt der Polit-Krieg im Netz. Nachdem der Kärntner SPÖ-Personalvertreter Hannes Köberl Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) via Facebook am Freitag ins Visier nahm und als „Nobelhure der Neonazis“ bezeichnete, legt nun die SPÖ-Ortsgruppe Langenzersdorf nach. „Generell scheint die Wahrheit der ÖVP ja weh zu tun. Im speziellen Fall verstehen wir aber nicht was an Kurz ,nobel‘ sein soll...“, heißt es in dem Posting. Die Aufregung der Gegenseite ließ nicht lange auf sich waren ...

Via Twitter sprang Gabriele Beierl, ehemals ÖVP-Gemeinderätin, für den Kanzler in die Bresche: „Es reicht, #SPÖ kümmere dich um deine radikalen Funktionäre.“

Das Posting der niederösterreichischen SPÖ-Ortsgruppe war eine Reaktion auf die Berichterstattung rund um die Entgleisung des Kärnter Funktionärs Hannes Köberl gewesen. Köberl ruderte nach Rüge seines Landeschefs Peter Kaiser zurück: „Mein Posting war ein Fehler in der Emotion. Ich habe es auch schon wieder gelöscht. Es tut mir sehr leid. Ich entschuldige mich hiermit öffentlich und in aller Form von dieser beleidigenden Wortwahl!“, schrieb er wörtlich.

ÖVP-General Nehammer: „Der absolute Tiefpunkt ist erreicht“
Erwartungsgemäß hart fiel die Kritik der ÖVP auf Bundes- und Landesebene aus: Generalsekretär Karl Nehammer sagte, mit dem Sager sei „der absolute Tiefpunkt erreicht. Ich frage mich, wann Parteichefin (Pamela, SPÖ, Anm.) Rendi-Wagner endlich aus ihrem Tiefschlaf erwacht und bei solchen Skandalen durchgreift, oder ob sie die wiederholten Neonazi-Vergleiche in ihrer Partei weiter duldet und so tut, als wäre das in ihrem Sinne.“

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