20.01.2019 15:45 |

2 Tote in Nobel-Skiort

Mann rettet sich per Sprung aus Flammeninferno

Nur noch mit einem Sprung aus dem Hotelfenster konnte ein Mann am Sonntag dem sicheren Tod im Flammeninferno entgehen. Das Feuer im französischen Nobel-Skiort Courchevel war in einem Gebäudeteil ausgebrochen, in dem Saisonarbeiter untergebracht waren. Der Großbrand forderte zwei Todesopfer und 14 Verletzte, vier davon schwer.

Das Feuer sei gegen 4.30 Uhr in einem dreistöckigen Wohngebäude für Saisonarbeitskräfte ausgebrochen, teilte die Präfektur mit. In dem Gebäude waren rund 60 Menschen untergebracht, die in dem Wintersportort arbeiten, darunter auch Ausländer. 70 Feuerwehrleute waren mehr als vier Stunden im Einsatz, bis Brand aus gemeldet werden konnte.

Flammeninferno griff auf andere Gebäude über
In Windeseile habe das Feuer auch auf angrenzende Gebäude übergegriffen, teilte einer der Feuerwehrmänner mit. Mehrere Menschen seien panisch aus den Fenstern gesprungen, um sich vor den Flammen zu retten. Erst in den frühen Morgenstunden wagten sich die Einsatzkräfte in die gelöschte Brandruine, um nach Opfern Ausschau zu halten.

Dabei fanden sie in den verkohlten Ruinen zwei Leichen, deren Identität nun geklärt werden muss. Ebenso wie die Ursache des Brandes, die noch vollkommen unklar ist. Drei der vier Schwerverletzten wurden mit dem Hubschrauber ins Spital geflogen.

Schreie aus dem Gebäude zu hören
Augenzeugen berichteten von schrecklichen Szenen in den frühen Morgenstunden. Menschen seien in Schlafanzügen auf den Straßen gestanden, nachdem sie sich aus dem Hotel gerettet hatten. Immer wieder seien auch Schreie aus dem Gebäude zu hören gewesen.

Lokale Politiker versprachen eine vollständige Untersuchung, wie es zu diesem Großbrand kommen konnte.

 krone.at
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