Do, 23. Mai 2019
16.01.2019 05:00

Früheres Gutachten:

Mutmaßlicher Sextäter ist „schizoid und dissozial“

Langsam wird immer deutlicher, welche menschliche Zeitbombe Wolf G. (30) darstellt. Der Linzer soll, wie berichtet, in der Vorwoche eine 18-Jährige am Linzer Bahnhof entführt und vergewaltigt haben. 2008 wurde er bereits als Sex-Täter verurteilt. Laut Gerichtsgutachten ist er „schizoid und dissozial“.

Am 3. November 2007 wurde Wolf G. festgenommen, am 2. April 2008 verurteilt:. Wegen versuchter geschlechtlicher Nötigung zweier Opfer, zweifacher Vergewaltigung einer dritten Frau sowie sexueller Belästigung einer vierten Frau. Er war damals umfassend geständig, das war auch ein wichtiger Milderungsgrund.

Wolf G. war in Anstalt für geistig abnorme Straftäter
Gutachterin Adelheid Kastner schrieb damals über Wolf G. , er habe „akzentuierte Persönlichkeitszüge mit schizoiden und dissozialen Anteilen und eine Störung der Sexualpräferenz“ - das entspricht einer höhergradigen seelisch-geistigen Abartigkeit. Deswegen fasste Wolf G. nicht nur eine dreijährige Haftstrafe aus, sondern auch eine Unterbringung im sogenannten Maßnahmenvollzug, also in einer Anstalt für geistig abnorme Straftäter. Dort wurde der Linzer am 3. Februar 2016 nach acht Jahren und drei Monaten als geheilt entlassen.

2017 im Zweifel freigesprochen
Am 3. November 2017 soll er, wie berichtet, in einer Linzer Disco eine 19-jährige Mühlviertlerin unter Drogen gesetzt und vergewaltigt haben, wurde von diesem Vorwurf am 12. Juni 2018 im Zweifel freigesprochen.

Seit Freitag wieder hinter Gittern
Wolf G. sitzt seit Freitag wieder hinter Gittern. Über ihn wurde wegen Tatbegehungsgefahr die Untersuchungshaft verhängt. Er soll sich als Polizist ausgegeben, am 10. Jänner 2018 beim Linzer Hauptbahnhof eine 18-Jährige vergewaltigt haben. Der Beschuldigte sagt, er könne sich an nichts erinnern.

Christoph Gantner/Kronen Zeitung

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