"Wir hatten nach dem Wallner-Verkauf eine 1a-Priorität, diese Lücke wurde nicht geschlossen. Ich hätte gerne einen Stürmer verpflichtet. Wir haben nur einen Stürmer von Qualität, nicht auszudenken, wenn Mayrleb was passiert", ärgerte sich Hamann in einem Interview mit ORF-Radio Oberösterreich. Zudem kritisierte er die Transferpolitik ganz offen: "Es ist etwas naiv oder fahrlässig, birgt viele Risiken. Wir sind nicht in der Situation, wo wir gänzlich auf der sicheren Seite sind", meinte der Trainer des Tabellenachten, der immerhin mit elf Punkten Vorsprung auf Schlusslicht Austria Kärnten in die Frühjahrssaison ab 12. Februar geht.
Ärger mit "Alleinherrscher" Reichel
Er habe eine Prioritätenliste abgegeben, doch Präsident Reichel habe diese nicht berücksichtigt. "Der Präsident sieht andere Prioritäten. Er hat anders entschieden, er ist der Chef des LASK, der Alleinherrscher, er hat das so entschieden", sagte Hamann weiter. Er fühlt sich übergangen. "Es wäre wünschenswert, wenn man sich abstimmt, dass der Trainer eingebunden ist. Das ist nicht passiert", erklärte der Deutsche.
LASK-Präsident Reichel war am Dienstag krank und wollte daher keine Stellungnahme abgeben.
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