Kugelbomben entdeckt

Bei Grenz-Razzien 25 Böllerschmuggler erwischt

Seit langem gab’s wieder einen Stau an den drei Grenzübergängen von Tschechien ins Mühlviertel. Grund waren die Kontrollen der Puma-Grenzschützer. Dabei gingen neben Drogenkonsumenten eine Reihe von Böllerschmugglern ins Netz. Wie berichtet, hatten sich in Enns zwei Burschen mit Tschechen-Böllern verletzt.

In Guglwald, Weigetschlag und Wullowitz standen die Polizisten und schauten in jeden Kofferraum. „Wir haben mehr pyrotechnische Gegenstände gefunden als erwartet“, sagt Karl Rittmannsberger, Sprengstoffexperte der Polizei Oberösterreich. In 25 Autos fanden die Beamten insgesamt 150 Großpackungen von in Österreich verbotenen Feuerwerkskörpern. „Von theoretisch bei uns erlaubten, aber nicht richtig gekennzeichneten Krachern und Raketen bis hin zu großen Kugelbomben“, sagt Rittmannsberger. Für den Schmuggel drohen Strafen bis zu 3600 Euro: „Es gibt zwei Motive: Die Pyrotechnik kostet in Tschechien ein Drittel weniger als bei uns. Und man bekommt dort einfach alles.“

Viele lassen sich „heiße Ware schicken
Vor wenigen Jahren wurden bei solchen Vor-Silvester-Razzien noch zwei Kleinlaster mit beschlagnahmten Böllern angefüllt. Heute lassen sich aber viele Kunden die Ware schicken.

30 zusätzliche Anzeigen
Und es wurden 30 weitere Vergehen angezeigt - Passvergehen, weil Grenzgänger keine Dokumente dabei hatten, und Drogenschmuggler.

Markus Schütz, Kronen Zeitung

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