Mi, 12. Dezember 2018

Köstinger verspricht:

05.12.2018 16:00

„Werden alles tun, um die 2020-Ziele zu erfüllen“

Nachdem sich die Regierung im Ministerrat auf das Plastikverbot ab 2020 geeinigt hat, ist Umweltministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) am Mittwoch im krone.tv-Studio zu Gast gewesen. Moderator Gerhard Koller sprach mit ihr über erhoffte Effekte des Verbots und die Pläne für die nähere Zukunft.

Insgesamt 400 Millionen Plastiksackerl werden in Österreich jährlich verbraucht, wie Köstinger erklärt. Sie freut sich daher über die Maßnahme der Regierung und vergisst auch nicht, sich beim Handel für die bisher schon freiwillig gesetzten Maßnahmen zu bedanken. Als Alternative zum Plastik nennt die Ministerin neben Papiersackerln vor allem die Variante aus Stoff. „Es gibt viele Lösungen, man muss es nur tun.“

„25 Prozent weniger Verpackungsmaterial ab 2020“
Weil neben dem Plastiksackerl vor allem auch Verpackungsmaterial des Online-Handels Müll verursacht, kündigt Köstinger auch hier Maßnahmen ab dem 1.1.2020 an. 25 Prozent, also weitere rund 60.000 Tonnen Plastikmüll, sollen somit vermieden werden.

Ein Dorn im Auge ist der Umweltministerin auch Mikroplastik. „Wir verhandeln hier eine EU-Verordnung, die ich massiv vorantreibe, um ein generelles Mikroplastikverbot in Europa zustande zu bringen.“ Sollte es dazu nicht kommen, will man auch dieses Problem auf Bundesebene lösen.

100 Prozent grüner Strom bis 2030
Weiters forciert Köstinger einen „Ausstieg aus Ölheizungen“. Sie will „fossile Energieträger aus unseren Heizungsformen verbannen“. Bei einem entsprechenden Gesetz, das ebenfalls 2020 in Kraft treten soll, „geht’s um nicht mehr und nicht weniger, als dass in Österreich (bis 2030) 100 Prozent Strom aus erneuerbarer Energie produziert werden soll. Ein extrem ambitioniertes Ziel, aber nur so kann uns eine echte Energiewende gelingen.“

Und diese Wende forciert die Ministerin. „Österreich wird alles dafür tun, um die 2020-Ziele zu erfüllen“, verspricht sie. „Wir werden bis zum letzten Tag kämpfen.“

Angesprochen auf die möglicherweise negativen Auswirkungen von Tempo 140 auf Österreichs Autobahnen, erklärt Köstinger, dass das „weiter in Diskussion“ sei.

Thomas Zeitelberger
Thomas Zeitelberger

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