Do, 21. Februar 2019
26.11.2018 06:50

Gauner-Trio gefasst:

Einbruchsopfer nach drei Festnahmen erleichtert

Nach der Ausforschung von drei Serien-Einbrechern können Bürger in Katsdorf endlich wieder aufatmen. Drei Jugendliche hatten in den vergangenen sechs Wochen Teile der Bevölkerung in Angst versetzt. Das gegenseitige Misstrauen war nach jedem neuen Coup stetig gewachsen. Wie berichtet, tappten die Täter in eine Falle der Polizei.

„Ich bin sehr froh, dass der Albtraum ein Ende hat, in Katsdorf hat zuletzt keiner mehr dem anderen recht getraut, der Ort war seit Wochen in Aufruhr“, sagt Elektrohändler Franz Rockenschaub (63), der selbst Opfer eines Einbruchversuchs wurde. Das Misstrauen innerhalb der Bevölkerung war groß. „Die Ungewissheit, dass vielleicht ein Nachbar der Täter sein könnte, hat vielen ziemlich zugesetzt.“

Angst und Misstrauen
Besonders für die Kinder sei es schwierig gewesen. Seine 6 und 8 Jahre alten Enkel wollten beispielsweise nirgendwo mehr allein sein, seit Einbrecher in der Nacht zum 27. Oktober ins Erdgeschoß einzusteigen versuchten. Der Sachschaden: 4000 Euro. Rockenschaub: „Ich hab’ mich auch selbst unwohl gefühlt, wenn ich nach Geschäftsschluss noch allein in der Werkstatt gewesen bin.“

Hoher Schaden
Sieben Einbrüche werden dem Täter-Trio - drei 16-Jährige, die sich von der HTL Linz gekannt haben - zur Last gelegt. Besonders häufig hat es den Sportverein - und hier besonders den Union-Wirt Eugen Huemer - erwischt. Dreimal drangen Einbrecher erfolgreich ein, beschädigten Türen und Fenster, stahlen Bargeld, Spirituosen, Zigaretten, Lebensmittel und einen Laptop. Geschätzter Sachschaden beim Verein: Mehr als 15.000 Euro.  „Dazu kommt, dass allein bei mir etwa 3000 Euro Bargeld gestohlen worden sind“, betont der Wirt.

Ferialpraktikant
Die Vereinsmitglieder hätten sich untereinander nicht mehr vertraut, und die Nachwuchskicker seien stark verängstigt gewesen. Huemer: „Ich bin sehr erleichtert, dass die Täter dank der von der Polizei aufgebauten Alarmanlage ausgeforscht werden konnten. Einer von ihnen hat früher in den Ferien bei mir gearbeitet, dadurch hat er sich natürlich bestens ausgekannt.“

Jürgen Pachner
Jürgen Pachner

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