Maschinenbauer gefragt

Erema lässt in Ansfelden die Bagger anrollen

„Es ist die größte Investition, die in der Firmengeschichte in einem Jahr getätigt wurde“, sagt Erema-Geschäftsführer Manfred Hackl. Um über 20 Millionen € baut der Kunststoffrecyclinganlagen-Hersteller in Ansfelden aus.

Die Plastik-Diskussionen bringen die Kunststoffbranche unter Druck und beschleunigen den Recyclingbereich noch einmal extrem. Gebrauchten Kunststoff wieder verwertbar zu machen und daraus neue Produkte zu erzeugen - genau das ist das Spezialgebiet von Erema. „We close the loop“, wir schließen die Schleife, lautet die Devise beim von Ansfelden aus agierenden Maschinenhersteller.

„Produktion platzt aus allen Nähten“
Und die Unternehmensgruppe, bei der mittlerweile rund 500 Mitarbeiter beschäftigt sind, stellt nun die Weichen für die Zukunft: Im April 2019 wird der Ausbau am Gelände unweit der Westautobahn beginnen, noch im Dezember des kommenden Jahres soll schon damit begonnen werden, die Produktion in den zwei neuen Hallen mit angeschlossenem Bürotrakt in Betrieb zu nehmen. „Unsere Produktion platzt derzeit aus allen Nähten“, sagt Geschäftsführer Manfred Hackl.

Auf Jahrzehnte abgesichert
Mit der Entscheidung zum Ausbau wurde auch ein neues Grundstück dazu gekauft - gesamt 50.000 m2. „Der Standort ist damit für Jahrzehnte abgesichert“, so Hackl. Erema wird im Jahr 2018/19 den Umsatz auf rund 175 Millionen Euro nach oben schrauben.

Barbara Kneidinger
Barbara Kneidinger
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