Seltene Jubiläen gilt es bei den Franziskanerinnen in Amstetten zu feiern. Gleich drei Nonnen widmen ihr Leben bereits seit Jahrzehnten Gott.
Sie stellt seit 75 Jahren ihr Leben in den Dienst der Franziskanerinnen in Amstetten: Zum großen „Kronjuwelen-Professjubiläum“ gab es nun eine Festmesse für Schwester Gertrud Kiesenhofer. Die 102-Jährige legte vor einem Dreiviertel-Jahrhundert ihr Ewiges Gelübde ab. Dabei könnte man die Ordensfrau getrost als Spätberufene bezeichnen: „Der Zweite Weltkrieg verzögerte damals meinen Eintritt ins Kloster“, so die gebürtige Mühlviertlerin.
Einst war Hollabrunn ihre Wirkungsstätte
„Als Lehrerin, Erzieherin, Heim- und Schulleiterin sowie als Oberin wirkte sie in Hollabrunn im Landesjugendheim“, berichtet Generaloberin Franziska Bruckner. Danach wechselte Kiesenhofer als Hausoberin ins Herz-Jesu-Kloster nach St. Pölten. Hier fand sie ihre Erfüllung in der Gestaltung von Priestergewänder aber auch bei Arbeiten in Haus und Garten. „Und auch jetzt in Amstetten Mit viel Freude verrichtet sie kleinere Arbeiten und gilt als der ruhende Pol in der Hausgemeinschaft“, hält die Generaloberin fest.
Zwei weitere „treue Seelen“
Mit besonderen Jubiläen beinahe gleich taten es Gertrud Kiesenhofer übrigens auch Schwester Berchmana Pöchaker mit 70 Jahren Ordenszugehörigkeit und Schwester Monika Fraiden, die seit 65 Jahren die Ordenstracht trägt.
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