12.11.2018 12:11 |

Zufriedenheits-Studie

„Krone“-Leser: „Nostalgie? Nein, Realismus!“

Ein bekannter Satz lautet „Früher war alles besser“. Laut einer aktuellen Studie empfindet ein nicht unerheblicher Teil der Europäer diese Aussage als zutreffend. So trauern zwei Drittel der „guten alten Zeit“ nach. Auch viele aus der „Krone“-Lesergemeinschaft empfinden das so und teilen ihre Gedanken zu diesem Thema auf krone.at und Facebook mit.

Die Auslöser für den hohen Nostalgiegrad der Europäer sind vielfältiger Natur. Einige Leser sehen ihn etwa in der EU begründet. BlueAustria schreibt dazu: „Ich denke, mit dem EWR hätte es gereicht. Seit die EU ins Leben gerufen wurde, hat sich vieles zum Negativen gewandt. Gefühlsmäßig (vielleicht auch real) konnte ich mir damals mehr leisten, die ganzen Lebensumstände in allen Bereichen und Schichten waren sicher nicht so schlimm wie heutzutage.“ Und ladyinred pflichtet ihm bei: „Vor der EU war das Leben eindeutig lebenswerter. Mir wird immer klarer, warum ich schon damals dagegen war.“ Leser martin007 sieht das Problem etwas globaler: „Mit unserem Wirtschaftssystem und dem Drang für komplette Globalisierung wird sich die Welt von den Zeiten früher weiter entfernen. Das Schlechte dran: Es gibt keinen anderen Weg.“

Auch die Schnelllebigkeit und der rasante Wandel in der Technik werden als Ursachen genannt. Leser weareallhumans bekennt sich unter anderem aus diesen Gründen dazu, Nostalgiker zu sein: „Als wir noch alleine unterwegs sein konnten als Kind und im Wald spielten, keine Handys hatten ... Zusammenhalt mit Freunden, Essen mit der Familie. So etwas braucht der Mensch und gibt Sicherheit. Heute läuft uns die Zeit davon, wir sind immer im Stress …“

Es gibt aber auch Gegenstimmen, etwa von tschenifa: „Die Leute sind heute unzufrieden und unglücklich. Aber das sind sie zumindest auf sehr hohem Niveau … sie merken es nur nicht.“ Eine ähnliche Meinung hat Leser maximal1: „Jede Zeit hat etwas Gutes und Schlechtes und auch in jeder Zeit wollte der Mensch immer alles schnell hinter sich bringen, oder aus den Vollen schöpfen … Ich finde, es hat sich viel zum Guten gewendet, aber es muss ständig daran gearbeitet und wenn nötig auch etwas die Geschwindigkeit herausgenommen werden. Armut und Rückschläge hat es immer gegeben.“ Auch Punkterl kann die vielen pessimistischen Stimmen nicht verstehen: „Anstatt den heute gebotenen Komfort dankbar anzunehmen, wünschen sich viele die mageren ärmlichen Zeiten zurück. Mir unverständlich!“

Nun wollen wir von Ihnen wissen: Wie stehen Sie zu diesen Aussagen? Mit welchen Meinungen gehen Sie konform? Sehen Sie sich eher als Nostalgiker oder sind Sie froh, in der heutigen Zeit zu leben? Schreiben Sie uns, ob hier, im Forum oder auf Facebook!

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