Mi, 16. Jänner 2019

Wasserdampf:

03.11.2018 05:00

Borealis entschuldigt sich für Knaller in Linz

Maschinengewehrartig hallten die extrem lauten Knaller am Abend des Allerheiligentags über Linz hinweg, waren auch über die Stadtgrenzen hinaus noch gut zu hören - und lösten bei vielen Bewohnern Besorgnis aus. Wie berichtet, kam der Lärm durch das Herunterfahren einer Anlage zustande. Borealis entschuldigt sich.

Gegen 20.15 Uhr kam es am Donnerstagabend im Chemiepark Linz plötzlich zu einer Störung am Gelände von Borealis: Bei der Ammoniak-Anlage fiel eine Kühlwasserpumpe aus. Dadurch kam es zu einem Engpass an Kühlwasser, weshalb die Anlage kontrolliert heruntergefahren werden musste: „Ein sehr seltenes Ereignis, bei dem aber nie Gefahr für Mensch oder Umwelt bestand“, wie Standortleiter Jürgen Mader festhält.

Überschuss an Wasserdampf
Es kam dabei zu einem Überschuss an Wasserdampf, der über ein Sicherheitsventil an die Luft entweichen kann. Dabei entstanden dann durch das ständige Auf- und Zuklappen des Ventils die Geräusche, die viele Linzer aufschreckten und große Besorgnis auslösten: „Bei uns sind mehrere Notrufe deswegen eingegangen“, hieß es sowohl von der Rettung als auch von der Feuerwehr. In kurzen Abständen hallten die lauten Knaller über die ganze Stadt, mehrere Minuten lang. Auch im Internet wurde über die Herkunft des Lärms gerätselt.

Ammonikanlage wieder in Betrieb genommen
Borealis entschuldigte sich nun für die Aufregung: „Es tut uns leid, dass es zu dieser Beeinträchtigung gekommen ist“, so Mader am Freitag zur „Krone“.

Gestern, Freitag, wurde dann die Ammoniakanlage nach dem Ausfall wieder hochgefahren. Dieses Mal wurde auch eine vorsorgliche Information ausgeschickt, dass es zu Lärmbelästigung und einer sichtbaren Dampffahne kommen kann. Ähnliche Lautstärke wurde aber nicht erwartet.

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