Di, 22. Jänner 2019

Großes Treffen

25.10.2018 07:30

„Todesstrecke“ B320: Bürgermeister kämpfen vereint

Geschlossenheit! Unter diesem Motto lief eine Pressekonferenz gestern Vormittag im Gemeindeamt Irdning ab. Das Thema? Die B 320, bei der die „Steirerkrone“ seit mehreren Wochen Adaptierungen fordert, um das Sterben zu beenden. Viele Bürgermeister ziehen merklich an einem Strang

Stürmisch und regnerisch präsentierte sich das Wetter über Irdning, heftig wurde dann auch im Sitzungssaal diskutiert. Von Stainach über Ramsau, von Wörschach über Lassing bis zu Liezen - Vertreter fast aller betroffenen Gemeinden kamen, um über die B 320 zu diskutieren.

„Ausweichrouten sind verstopft“
„Wir brauchen eine zeitgemäße Lösung im Ennstal. Auch für die Wirtschaft und den Tourismus. Die Verkehrsfluss ist nicht mehr gegeben, aber auch die Ausweichrouten, wie durch Irdning, sind verstopft. Wir haben oft 13.000 Autos am Tag, die durch die Gemeinde fahren. Auch auf den Ausweichstrecken gehört eine Tonnagenbeschränkung her“, eröffnete Bürgermeister Herbert Gugganig.

Wirtschaftlichen Schaden gibt es im Ennstal seit Jahren: „Die Planner- und Riesneralm leiden, da die Tagestouristen allzuoft sagen: Ich stau’ mich nicht mehr durchs Ennstal“, so Gugganig, dessen Ansicht durch die Vertreter der Touristen-Hochburgen Schladming und Haus noch unterstrichen wurde.

„Ansonsten nur mit dem Hubschrauber erreichbar“
In Wörschach (Ostabfahrt) gibt es 19 Haushalte, die nur über die B 320 erreichbar sind, „sie sind ansonsten nur mit einem Hubschrauber zu erreichen. Aber wir arbeiten hier mit dem Land Steiermark äußert produktiv an einer Entflechtung“, erzählt Bürgermeister Franz Lemmerer.

Lassings Gemeindeoberhaupt Fritz Stangl hofft auf Infrastrukturminister Norbert Hofer, der die Bundesbahn neben der B 320 gerne zweigleisig sehen würde. Einmal mehr wurde die Stadt Liezen als „Blockierer“ tituliert. Dort befürchtet man bekanntlich einen Kaufkraftverlust, wenn eine Umfahrung käme. Eine bald erscheinende Studie soll darüber Aufschluss geben.

Bezirkshauptmann Josef Dick hörte sich alles geduldig an und teilte aus: „Wenn wir Ergebnisse haben wollen, sollten wir temporären Populismus bleiben lassen. Baubewilligung werden nicht auf Basis von Zurufen, sondern auf Basis von Gutachten erteilt.“

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