23.10.2018 13:34 |

Kühlmittel-Problem

BMW ruft mehr als eine Million Dieselautos zurück

Wegen Problemen mit einem Kühlsystem für die Abgasrückführungsanlage muss BMW weltweit mehr als eine Million weitere Fahrzeuge in die Werkstatt holen. Es ist in diesem Zusammenhang bereits der zweite Rückruf in diesem Jahr, wie der Münchner Autohersteller am Dienstag mitteilte. In Österreich sind rund 31.000 Fahrzeuge von dem Rückruf betroffen.

Laut BMW kann bei den zurückgerufenen Autos (produziert zwischen August 2010 und August 2017) Kühlflüssigkeit aus dem AGR-Kühler austreten, was im Extremfall einen Brand auslösen könnte. „In Kombination mit typischen Ruß-Ablagerungen sowie unter den üblicherweise hohen Temperaturen im AGR-Modul kann dies zu glühenden Partikeln führen. In sehr seltenen Fällen kommt es dabei zu Anschmelzungen im Ansaugkrümmer, die im Extremfall zu einem Brand führen können“, so der Hersteller gegenüber dem „Focus“.

BMW: Zweiter Massenrückruf in diesem Jahr
Es ist bereits der zweite Massenrückruf von BMW in diesem Jahr. Bereits im August hatte BMW wegen Problemen bei der Klimaanlage zuerst etwa 325.000 Diesel-Autos in Europa zurückgerufen, danach weitere 155.000 in Asien. Seither habe sich herausgestellt, dass es auch bei anderen Modellen Schwierigkeiten geben könnte, hieß es weiter.

Dieselaffäre: Audi muss 800 Millionen Euro zahlen
Im deutschen Abgasskandal gab es bislang gegen BMW keine Beweise hinsichtlich etwaiger Manipulationen. Und das trotz mehrerer Razzien. Der Autohersteller Audi hingegen muss in dieser Causa ein saftiges Bußgeld in Höhe von 800 Millionen Euro zahlen. Grund seien „Abweichungen von den regulatorischen Vorgaben bei V6/V8-Dieselaggregaten“, wie der Mutterkonzern VW am Dienstag mitteilte. Mit dieser Zahlung endet das Verfahren der Staatsanwaltschaft München gegen den deutschen Autohersteller wegen des Verkaufs von manipulierten Dieselautos.

Großrazzia auch bei Opel
Mit Opel steht schon der nächste deutsche Autohersteller im konkreten Verdacht, die Abgase von Dieselfahrzeugen mit umstrittenen Software-Funktionen manipuliert zu haben. Am Montag durchsuchten Ermittler mehrere Stunden lang wegen möglichen Betrugs Geschäftsräume in Rüsselsheim und Kaiserslautern.

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