Fr, 19. Oktober 2018

2 Jahre nach Prüfung:

02.10.2018 14:30

Noch immer zu wenig Transparenz bei OP-Wartezeiten

Oberösterreichs Landesrechnungshof hat sich vor zwei Jahren mit den Wartelisten auf geplante Operationen befasst und festgestellt, dass „die Transparenz über Wartezeiten für die Bürger verbesserbar“ sei. Seither hat sich aber wenig geändert, weshalb der SPÖ-Landtagsklub jetzt die ÖVP-Gesundheitsreferentin rügt.

Der Rechnungshof hat zwar dieser Tage eine Folgeprüfung seiner Wartelisten-Prüfung veröffentlicht.  Ob sich die Transparenz der Wartezeiten verbessert hat, war aus formalen Gründen kein Thema. Das  wäre eine „Fleißaufgabe“ der Prüfer, die sich in Folgeberichten nur anschauen, ob und wie konkrete Beschlüsse des Kontrollausschusses umgesetzt worden sind.

Niederösterreich ist top bei Infos
Wie patientenfreundliche Transparenz aussehen könnte, kann  man in Niederösterreich sehen, wo man sich auf www.144.at/betteninfo/opwartezeit.html tatsächlich auf einen Blick darüber informieren kann, was man sich im undurchsichtigen Oberösterreich häuserweise zusammensuchen muss. Wobei im  espag- und KUK-Bereich bei weitem nicht so vielen OP-Arten vermerkt sind, wie im Fall von Niederösterreich.

SPÖ macht weitere Polit-Anfragen
Neben dem Rechnungshof versucht auch die SPÖ hier für mehr Transparenz zu sorgen, etwa mit weiteren Landtagsanfragen, deren Beantwortungen aber auch nur eher zufällig das Licht der Öffentlichkeit erblicken. Jedenfalls gibt’s für Gesundheitslandesrätin Christine Haberlander (ÖVP) eine Rüge von SPÖ-Klubchef Christian Makor: „Schade, dass sie bisher nicht bereit war, mehr Transparenz zu schaffen.“

Werner Pöchinger, Kronen Zeitung

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