Österreich - Schweden

Begeisterung, Tempo, Leidenschaft - es geht los!

„Schweden ist Schweden, Bosnien-Herzegowina ist Bosnien-Herzegowina, da gibt es wenig Gemeinsamkeiten, die Mannschaften haben unterschiedliche Spielanlagen!“ Für Teamchef Franco Foda ist der heutige (20.45 Uhr) Test in Wien gegen den skandinavischen WM-Viertelfinalisten keine Generalprobe für den Dienstag-Auftakt in der Nations League in Zenica, er trennt beide Spiele. Gewinnen will er natürlich beide: „Für uns gibt es keine Testspiele, die Mannschaft ist willig, wir werden jetzt einmal alles unternehmen, die Schweden zu schlagen!“ 

Los geht‘s! Mit dem heutigen Test gegen Schweden in der Wiener Generali-Arena startet Österreichs Fußball-Team in den „heißen Herbst“, der dann am Dienstag in Zenica mit dem Auftakt in der Nations League gegen Bosnien-Herzegowina seine Fortsetzung findet. Alle brennen darauf, wollen endlich loslegen, auch Teamchef Franco Foda freut sich schon: „Wir sind gut drauf, es kribbelt bei allen!“ Die Ziele sind groß, EURO 2020 und WM 2022 bereits im Hinterkopf - dort will man nämlich hin!

Oder, wie es Marko Arnautovic ausdrückt: „Wir wollen nicht wieder im Urlaub zusehen, wie andere bei einem Großereignis im Einsatz sind!“ Heißt: Arnie und Co. wollen zur EURO 2020, wollen zur WM 2022! Schweden, der erste Gegner in diesem Herbst, weckt bei vielen natürlich angenehme Erinnerungen: Beim bisher letzten Duell wurde im September 2015 mit einem 4:1 in Stockholm die Qualifikation für die EURO 2016 geschafft, daran will man nun anknüpfen. „Das waren sehr, sehr schöne Momente“, erinnert sich David Alaba, „jetzt sind wir wieder gut drauf, wollen dies zeigen!“

„Vorfreude sehr groß“
„Alle Mann sind an Bord, alle freuen sich auf das Spiel, ich hoffe, dass das Stadion voll ist und uns die Fans unterstützen“, ist auch beim Teamchef die Vorfreude auf den Herbstauftakt groß, „die Mannschaft zieht voll mit, außer dem leider verletzten Julian Baumgartlinger gibt es nur ein, zwei Spieler mit kleineren Blessuren, aber im Prinzip sind alle Mann fit, machen es mir schwer - für einen Teamchef gibt es jedoch nichts Schöneres.“ Jetzt muss das Team Farbe bekennen - damit die Träume von der EURO und der WM auch wahr werden.

Die Spiele gegen Russland, Deutschland und Brasilien sind Geschichte, aber noch nicht vergessen, Foda und seine Mannen wollen an diese Leistungen anknüpfen: „Es war wichtig, in den letzten Partien eine Euphorie zu erzeugen. Das ist uns gelungen, nicht nur, weil wir zwei Matches gewonnen haben, sondern durch die Art und Weise, wie wir gespielt haben. Das gilt es jetzt, zu beweisen und fortzusetzen.“

Daher fordert er für den Test gegen Schweden: „Wir wollen unser Spiel durchbringen, aktiv sein im Ballbesitz und im Spiel gegen den Ball. Das sind die Inhalte im Training, das will ich nun von der Mannschaft auf dem Platz sehen. Viel Power, viel Tempo, viel Begeisterung, viel Leidenschaft!“

„Haben viele Optionen“
Den Test will Foda dazu nutzen, noch einiges auszuprobieren: „Das Wichtigste ist, eine Mannschaft auf den Platz zu bringen, die Schweden schlagen kann. Einige Spieler waren erst Sonntag im Einsatz, auch da muss man die richtige Intensität finden, die richtigen Wechsel vornehmen.“ Einiges ist möglich:

Taktisch:
Dreier- oder Viererkette in der Abwehr, ein oder zwei „Sechser“ im Mittelfeld, Solo- oder Doppelspitze im Angriff.
Personell: Könnten Lazaro, Sabitzer, Schaub oder Gregoritsch im Gegensatz zu den letzten Spielen beginnen.

„Wir haben viele Optionen“, so Foda, „das Wichtigste ist, dass die Mannschaft gewinnt!“

Peter Klöbl, Kronen Zeitung

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Sonntag, 28. November 2021
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