Sa, 18. August 2018

Er bleibt, aber:

31.07.2018 06:14

Salzburgs „Stevie“ Lainer ist unaufhaltbar

Salzburgs Stefan Lainer ist nicht aufzuhalten - jedoch nicht in diesem Sommer, wie Salzburg-Boss Freund klarstellt. Die Enttäuschung des 25-Jährigen kann er aber sehr gut nachvollziehen. Die Topleistung gegen den LASK stimmt den Pinzgauer sehr zuversichtlich.

Stefan Lainer ist ein Typ. Einer, der sich nicht verstellt. Einer, dem man ansieht, wenn ihn etwas nervt. Gut zu sehen war das nach Salzburgs 3:1-Sieg zum Bundesligastart gegen den LASK. Während alle die tolle Leistung in Hälfte eins feierten, gab er zu verstehen, dass ihn der verweigerte Wechsel zu Champions-League-Fixstarter Napoli weiterhin beschäftigt.

„Stevie ist einfach ehrlich und hat zum Ausdruck gebracht, dass er enttäuscht ist“, zeigt Sportchef Christoph Freund Verständnis. „Für mich ist das nachvollziehbar. Wichtig ist, dass er Gas gibt. Gegen den LASK hat er das getan, ein gutes Spiel gemacht.“ Lainer versprach, sich den Allerwertesten aufzureißen - für die Fans und die Mitspieler. Den Verein ließ er außen vor. „Ich schätze ihn weiter sehr. Er ist absoluter Profi, wird weiterhin einen wichtigen Beitrag zum Erfolg leisten“, glaubt Freund.

„Stevie bleibt bei uns!“
Der erneut ausschließt, dass sich in der Personalie Lainer in der Sommertransferphase doch noch etwas tun könnte. „Ich wüsste keine Konstellation. Stevie bleibt bei uns. Im Endeffekt ist es so, dass es einen bestehenden Vertrag gibt, der eingehalten wird.“ Dieser läuft noch bis 2022.

Dass Lainer solange bleibt, darf zumindest bezweifelt werden. „Er wird sicher wieder überragend spielen, ist auf Dauer nicht aufzuhalten“, glaubt Freund.„Besser so als ein 5:0“Wer die Bullen-Gala gegen den LASK in Halbzeit eins sah, muss von ihnen selbiges annehmen. Die Linzer waren in den ersten 45 Minuten absolut chancenlos, hätten auch fünf, sechs Gegentreffer kassieren können. „Das war richtig gut, wir haben Intensität auf den Platz gebracht, sodass der Gegner überfordert war mit uns“, schwärmte Freund.

Den Leistungsabfall in Hälfte zwei wollte er nicht überbewerten. „Vielleicht ist es sogar besser so als ein 5:0. Jetzt hat jeder gemerkt, dass man nie nachlassen darf.“

Christoph Nister, Kronen Zeitung

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