Immer mehr Spenden

Nach dem Tod noch etwas Gutes tun

Kärnten
30.07.2018 06:01
Porträt von Christian Rosenzopf
Von Christian Rosenzopf

Einst war es Tabuthema für viele Kärntner, mittlerweile haben 25 Prozent der heimischen Bevölkerung ein Testament aufsetzen lassen. Immer öfter wird ein Teil des Erbes gemeinnützigen Organisationen vermacht. Jeder zehnte Kärntner kann sich das bereits vorstellen.

Nach dem Tod noch Gutes zu tun - das scheint immer mehr Menschen ein Anliegen zu sein. 60 Millionen Euro wurden im Vorjahr in Form von Testamentsspenden an gemeinnützige Organisationen überwiesen. „Das sind bereits fast zehn Prozent aller Spendensummen in Österreich“, sagt Günther Lutschinger von der Initiative „Vergissmeinnicht“.

Alleine in Kärnten können es sich laut einer Umfrage des market-Institutes bereits elf Prozent der Bevölkerung „gut oder sehr gut“ vorstellen, ihr Vermögen nach dem Tod einem guten Zweck zukommen zu lassen.

Dabei sollen den Spendern vor allem der Tier- und Umweltschutz sowie die Hilfe für Kinder und Jugendliche am Herzen liegen.

Generell entschließen sich immer mehr Kärntner zur Erstellung eines Testamements. „In Kärnten sind es 25 Prozent“, informiert die Initiative „Vergissmeinnicht“. Damit liegt man aber noch leicht unter dem Österreich-Schnitt (30 Prozent).

Weitere 41 Prozent der Kärntner haben laut Umfrage zumindest schon daran gedacht, ein Testament zu machen. Hauptbeweggrund sei, „dass sie die Aufteilung nicht dem Zufall überlassen wollen und dass es ihnen ein gutes Gefühl der Ordnung gibt“.

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