Mesotitsch handelte sich mit vier Fehlern beim Stehendschießen eine Strafrunde ein. Diese verhinderte für sich Eder, indem er "nur" dreimal nachladen musste. Landertinger lieferte mit einer starken Laufleistung und fehlerfreiem Schießen aber quasi eine perfekte Leistung ab, die Ausgangsposition für Sumann war so sehr günstig. Der Routinier leistete sich nur einen Nachlader beim Stehend-Schießen und profitierte auch von Fehlern anderer Teams.
Frankreich läuft souveränen Sieg heraus
Für Frankreich holten Vincent Jay, Vincent Defrasne, Simon Fourcade und Martin Fourcade 13,7 Sekunden Vorsprung auf die mit Emil Hegle Svendsen, Alexander Os, Lars Berger und Ole Einar Björdalen zweitplatzierten Norweger heraus. Sumann hatte 4,5 Sekunden Rückstand auf Björndalen. Beide schüttelten am letzten Laufstück die lange Zeit führenden Russen ab.
Am euphorischsten war nach Rang drei Landertinger. "Geil. Einfach nur geil. Ich bin heute volles Risiko gegangen, wir hatten ja nichts mehr zu verlieren", sagte der Massenstart-Weltmeister. "Am Schießstand habe ich voll durchgezogen und auch läuferisch voll riskiert. Die letzte Runde war dann am Anschlag." Mesotitsch grübelte hingegen: "Beim Stehend-Schießen war ich sehr unruhig. Den Grund dafür kenne ich im Moment selbst nicht."
"Läuferisch in Ordnung"
Eder hätte gerne noch mehr als sechs Plätze aufgeholt, machte zu großen selbst auferlegten Druck beim Schießen dafür verantwortlich. "Ich bin dann nicht in meinen Rhythmus gekommen. Läuferisch war es aber in Ordnung. Ein dritter Platz zum Auftakt ist aber natürlich super." Sumann ließ sich gegen Schluss von Björndalen überrumpeln. "Er hat genau da attackiert, wo ich nicht damit gerechnet habe. Dieser dritte Platz ist fast schon sensationell."
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