Osttiroler Erfindung

Der „Freekicklaser“ sorgt für bessere „Mauer“

Kärnten
19.07.2018 05:30

Bei einem Freistoß auf dem Fußballfeld stehen die gegnerischen Spieler in einem Abstand von genau 9,15 Meter vor dem Ball und bilden eine Mauer. Von wegen! Die Entfernung wird vom Schiri geschätzt; deshalb gibt‘s auch oft Zoff - und es dauert ewig. Mit der Erfindung eines Osttirolers könnten diese Zeiten vorbei sein. Natalis Ganzer setzt auf eine technische Revolution: den Freekick-Laser!

Der Matreier, der in Innsbruck als technischer Referent arbeitet, kickt in seinem Heimatklub. Und er ärgert sich jedes Mal über den Aufwand. Bei der WM 2014 kam ihm erstmals die Idee. Und das heurige Spiel England gegen Kolumbien gab ihm wieder recht.  Glanzer: „Bis zum Freistoß dauerte es mehr als vier Minuten. Der Schiedsrichter musste zweimal die Linie auf den Rasen sprühen.“

(Bild: Natalis Ganzer)

Bei seinem System gibt’s keinen Spray, sondern einen Laser: „Ich hänge ihn einfach an die Spidercam aus Klagenfurt, die über den Stadien schwebt. Bei einem Freistoß kann ihn der Schiri zum genauen Punkt beordern. Der Laser misst und projiziert die Linie, hinter der die Spieler stehen müssen, auf den Rasen.“

Derzeit läuft seine Anfrage bei der FIFA.

Serina Babka
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