Aufruhr in München

Beckenbauer nimmt Wirbel um Lahm und Toni gelassen

Fußball
09.11.2009 13:53
Aufstand beim FC Bayern München - aber Franz Beckenbauer reagiert gelassen auf die heftigen Turbulenzen beim deutschen Rekordmeister. "Große Sorgen mache ich mir nicht. Dazu ist das Fundament viel zu stark", sagte der Bayern-Präsident am Montag. Mit Vorstands-Kritiker Philipp Lahm ging der "Kaiser" allerdings ins Gericht. "Der Philipp muss sich an die eigene Nase fassen. Er spielt selber gerade nicht dieses Niveau, das ihn lange ausgezeichnet hat."

Mit einem ungemütlichen Winter für den Nationalspieler rechnet Stefan Effenberg. "Das wird brutal für Lahm. Seine Leistung wird nach jedem Spiel geradezu seziert werden", schrieb der ehemalige Bayern-Kapitän im "Stern" und zeigte kein Verständnis für Lahms öffentlichen Rundumschlag gegen die Bayern-Bosse: "Der Weg über die Presse war falsch. Auch wenn ich die Kritik in manchen Punkten nachvollziehen kann - intelligenter wäre der direkte Weg in Hoeneß' Büro gewesen."

Der FC Bayern verdonnerte Lahm nach dem Interview in der "Süddeutschen Zeitung" zu einer Geldstrafe von angeblich 50.000 Euro.

"Wir gewöhnen uns an die Turbulenzen"
An Beckenbauer geht der ungemütliche Herbststurm bei den sportlich bisher enttäuschenden Bayern nicht spurlos vorüber. "Natürlich leide ich auch unter der Situation", meinte der Präsident, "nach dem letzten Jahr, das sehr turbulent war, dachten wir nun, dass es ruhiger wird. Aber das ist nicht der Fall, und langsam gewöhnen wir uns an diese Turbulenzen. Aber als Dauerzustand sehe ich das ungern." Beckenbauer hofft, dass bis zur Jahreshauptversammlung am 27. November wieder Ruhe einkehrt: "Das wird der FC Bayern mit dem alten Hasen Van Gaal schon in den Griff bekommen."

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(Bild: KMM)



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