Mo, 25. Juni 2018

2007 am Golan

29.04.2018 10:40

„Krone“-Reporter als Soldat zwischen den Fronten

Nach seiner Einjährig-Freiwilligen-Ausbildung beim Heer entschloss sich „Krone“-Reporter Alexander Schwab aus Kärnten 2007, für ein Jahr zum UNO-Einsatz nach Syrien zu reisen - hier seine Erinnerungen.

Als Wachtmeister und zweiter diensthabender Unteroffizier versah ich während meines gesamten Einsatzes Dienst auf „Position 25“, einem Straßenstützpunkt, welcher der Zweiten Kompanie des Österreichischen Bataillons (AUSBATT) im UN-Kontingent unterstellt war.

Der Stützpunkt befand sich unterhalb der Golanhöhen, am Rande eines kleinen Dorfes. Wir mussten dafür sorgen, dass sich kein syrisches oder israelisches Militär in die von der UNO festgelegte Pufferzone zwischen den beiden Ländern begibt. Waffengewalt durfte nur zur Selbstverteidigung eingesetzt werden. Wie sämtliche UN-Stützpunkte kontrollierten auch wir die Zone in einem 24-stündigen Dienstrad, sieben Tage die Woche.

Oberste Priorität: Potenzielle Eskalation verhindern
Während meiner Dienstzeit war die Lage relativ ruhig. Es gab zwar vereinzelt Versuche, in die Zone zu gelangen, diese konnten jedoch immer ohne grobe Zwischenfälle verhindert werden. Syrische Soldaten, Polizisten sowie die Zivilbevölkerung verhielten sich uns gegenüber freundlich.
Oberste Priorität war es, Auffälligkeiten in der Zone so schnell wie möglich an unsere Vorgesetzten zu melden und so rasch wie möglich eine potenzielle Eskalation zu verhindern.

Kronen Zeitung

 krone.at
krone.at

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.