Vorfall in Cottbus

In Fußgänger gefahren: Verdächtiger stellte sich

Ausland
08.04.2018 15:35
Porträt von krone.at
Von krone.at

Jener 25-Jährige, der am Freitagabend im deutschen Cottbus mutmaßlich mit seinem Auto in eine Fußgängergruppe fuhr und zwei Personen verletzte, hat sich der Polizei gestellt. Zu seinem Motiv schweigt er. Einen Zusammenhang mit dem Amoklauf von Münster gibt es nicht.

Ob es sich bei dem Vorfall in Ost-Brandenburg um einen Unfall oder eine vorsätzliche Tat handelte, konnte die Polizei auch am Sonntag noch nicht sagen. Der Fahrer des Geländewagens war zunächst mit seinem Fahrzeug entkommen. Am Samstagnachmittag meldete er sich dann bei der Polizei. Er habe sich zu den Tatvorwürfen aber nicht geäußert. Nach der Vernehmung kam er wieder auf freien Fuß. Die Ermittlungen laufen weiter, hieß es.

Der Mann soll am Freitagnachmittag mit einem Alkoholwert von 1,17 Promille an der Puschkinpromenade zunächst Polizisten beleidigt und rechtsgerichtete Parolen gerufen haben. Jetzt müsse ermittelt werden, ob er tatsächlich am Steuer des Wagens gesessen sei. Dazu seien Zeugen befragt worden. Ermittlungen ergaben außerdem, dass es in der Umgebung vor dem Vorfall eine Schlägerei gegeben habe.

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