"Der Preis von drei Euro pro Tag scheint für Gelegenheitsparker nicht viel zu sein, aber für zahlreiche Pendler ist dieser Betrag eine zu große Belastung. Das haben wir bei einer Umfrage herausgefunden“, so der ÖAMTC. Das bedeute schließlich eine Verdoppelung des Preises für die Jahreskarte der Wiener Linien, was sich viele nicht leisten können – oder wollen.
"Weniger Verkehr und Abgase in der Stadt"
Hier hakt auch Bezirksrat Hans Jörg Schimanek ein: „Man müsste in den Park&Ride-Garagen seinen Wagen gratis abstellen dürfen, wenn man einen Fahrausweis der Wiener Linien hat. Nicht einen einfachen Fahrschein, sondern eine Wochen-, Monats- oder Jahreskarte. Denn da geht es schließlich um viel mehr. Wenn die Pendler ihre Autos am Stadtrand zurücklassen, gibt es weniger Verkehr in Wien und daher auch weniger Abgase, Schmutz und Feinstaub. Außerdem werden keine Parkplätze in Anspruch genommen.“
Die Erfahrungen mit den bereits vorhandenen Park&Ride-Parkplätzen, in denen das Abstellen der Autos etwas kostet, sind ohnehin nicht überall gut. So beispielsweise an der Endstation der U1 in Leopoldau. Dort stünden meist nur zehn bis 15 Autos in der Garage, kreidet Schimanek an. Dafür ist jede Parklücke in der Umgebung besetzt – meist mit Pendlern, was die Anrainer natürlich wenig freut.
Mit der neuen Garage in der Aderklaaer Straße wird das Angebot an Stellplätzen in Park&Ride-Garagen von rund 6.100 auf 7.600 erhöht.











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