"Es war eine Schnapsidee", sagt das Opfer vor Gericht. "Natürlich hätte ich zu Fuß heimgehen sollen!" So aber überredete der 28-Jährige seinen jüngeren Freund, ihn mitzunehmen: am Golf obenauf. Mit 2,8 Promille konnte sich der Mann aber nicht lange halten – schon in einer der ersten Linkskurven purzelte er vom Dach und blieb auf der Straße liegen.
Der Lenker bemerkte erst später, dass sein "Fahrgast" fehlte, kehrte um und alarmierte die Rettung. Allerdings kam erst nach einigen Stunden heraus, wie sich der Unfall genau zugetragen hatte. Da war ein Alkotest beim 20-Jährigen aber schon sinnlos geworden.
Vor Gericht musste er dennoch: wegen fahrlässiger Körperverletzung. Die mitangeklagten "besonders gefährlichen Verhältnisse" betrafen beim Urteilsspruch aber nicht mehr eine Alkoholisierung, sondern nur das nichtangepasste Fahrverhalten. Richter Norbert Jenny fand daher auch rasch mit einer Strafe von vier Monaten bedingt und 720 Euro Buße das Auslangen.









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