Mo, 18. Juni 2018

Hinter den Erwartungen

19.03.2018 08:28

Rapid-Boss Bickel: „Brauchen nichts schönzureden“

Rapid enttäuschte im dritten Viertel, blieb mit 13 Punkten hinter den Erwartungen. Sportchef Fredy Bickel ist weiter von der Arbeit des Trainerteams überzeugt. Die Zukunft von Djuricin soll im April geklärt sein.

Mit dem 5:1 gegen Wolfsberg betrieb Rapid zum Abschluss des dritten Liga-Viertels auch Schadensbegrenzung: Mit 13 Punkten steht die gleiche mickrige Ausbeute zu Buche wie nach den ersten neun Runden: „Das ist zu wenig, da brauchen wir nichts schönzureden“, sagt Sportchef Fred Bickel.

Bickel steht hinter Trainerteam
Goran Djuricin feierte am Samstag in seinem 35. Bundesliga-Spiel als Rapid-Trainer den 16. Sieg – nebst zehn Remis und neun Pleiten –, drei davon gelangen gegen Wolfsberg. Ob er auch kommende Saison das Sagen hat, ist weiter offen, Bickel ist vom Trainerteam weiterhin überzeugt: „Ich stehe zu 100 Prozent zum Staff, mich überzeugt ihre Arbeit. Aber es braucht natürlich die Resultate, um die Verlängerung zu rechtfertigen.“

Für den Schweizer steht fest: „Ich will nicht bis Saisonende abwarten und wir werden die Entscheidung auch nicht an einem einzelnen Spiel festmachen“, spricht er im Speziellen den ÖFB-Cup an, wo Rapid im Semifinale am 18. April bei Sturm Graz gastiert. Bickel: „Meine Vorstellung ist, dass wir bezüglich Djuricin im April eine definitive Entscheidung fällen.“ Sofern es bis dahin gelingt, das Europacup-Ticket abzusichern. Djuricin sagt: „Es hat mich eine Zeitlang geärgert, dass ich nicht weiß, wie es mit mir weiter geht. Jetzt nicht mehr. Ich muss es mir eben erst verdienen.“

Auch Kapitän Stefan Schwab streicht die positive Arbeit des Trainers hervor: „Er macht es gut, spricht Dinge, auch die negativen, sehr offen an.“ Die Länderspielpause überbrückt Rapid mit einem Testspiel am Freitag beim Erste-Liga-Klub Wr. Neustadt (15).

Christian Reichel, Kronen Zeitung

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