Scheidungskrieg:

Vater wollte seine Söhne in die Heimat „entführen“

Oberösterreich
08.03.2018 16:35
Porträt von krone.at
Von krone.at

Seine Frau will sich scheiden lassen – aber der Vater will seine beiden Buben nicht in Vöcklabruck zurücklassen, sondern sie mit in seine rumänische Heimat nehmen. Das löste eine Großfahndung aus.

Wenn Kinder zwischen die Fronten geraten: In Vöcklabruck drohte ein 30-jähriger Rumäne im Scheidungsstreit vor seiner 30-jährigen Noch-Ehefrau und seinen Söhnen (8 und 13) mit Selbstmord, sollten die Kinder nicht mit ihm nach Rumänien zurückgehen. Er organisierte dann Tage später, weil er selbst keinen Führerschein hat, einen Fahrer, verfrachtete die beiden Buben, für die die Mutter das Sorgerecht hat, ins Auto und machte sich auf nach Rumänien.

Kurz vor Grenze gestoppt
Die Mutter alarmierte die Polizei, im Zuge einer Fahndung konnte eine Autobahnstreife den gesuchten Wagen bei Potzneusiedl kurz vor der ungarischen Grenze stoppen. Die Kinder sind wieder bei der Mutter, der Vater und sein Helfer wurden angezeigt.

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